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RebellionUS-Kardinal und konservative Bischöfe verteidigen Todesstrafe gegen Papst

Konservative Würdenträger in der Kichte haben eine "Declaration of Truths" veröffentlicht, die traditionelle Positionen der Kirche betont.

Benedict XVI, Raymond Leo Burke
© AP
 

Der amerikanische Kardinal Raymond Burke und eine kleine Gruppe an bischöflichen Mitstreitern kritisieren die Haltung des Papstes zum Verbot der Todesstrafe. Die Kirche habe nicht geirrt, als sie noch den Standpunkt vertrat, dass die Ausübung der Todesstrafe zulässig sei, wenn sie "wirklich notwendig ist, die gerechte Ordnung von Gesellschaften" aufrecht zu erhalten, heißt es in einem von ihnen veröffentlichten Dokument, wie Kathpress am Dienstag berichtete.

Burke und die Bischöfe verteidigten darin traditionelle Lehren der Kirche gegen den Zeitgeist. Wie der National Catholic Register am Montag berichtete, wird in der "Declaration of Truths" (Deklaration von Wahrheiten) eine "große spirituelle Epidemie" beklagt, die zu weltweiter "doktrinärer Konfusion und Fehlorientierung" geführt habe. Dadurch sei "die spirituelle Gesundheit und die ewige Erlösung vieler Seelen" in Gefahr.

Der aus 40 Punkten bestehende Text grenzt das Christentum explizit von anderen Religionen ab, betont die Lehren zur Sexualität, Wiederverheiratung Geschiedener und bekräftigt die traditionelle Sicht der Rolle von Frauen in der Kirche. Ausdrücklich bekräftigen die Bischöfe ihr Nein zur Teilnahme protestantischer Gläubiger an der Eucharistie.

Zu den Unterzeichnern zählen neben Kardinal Burke die Bischöfe Athanasius Schneider, Tomash Peta und Jan Pawel Lenga aus Kasachstan sowie der litauische Kardinal Janis Pujats, wie Kathpress berichtete.

 

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merch
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...

Da können sie ja nur froh sein, dass diverser Missbrauch nicht mit dieser unnötigen drakonischen Strafe geahndet wird...

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GordonKelz
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DER UNNÖTIGSTE VEREIN DER WELT....

....nur durch den Aberglauben der Menschen am Leben erhalten mit dem Ergebnis von
Toten wie Sterne am Firmament....
Gordon Kelz

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Irgendeiner
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Und Jesus rief, schlagt ihn ans Kreuz,

Papst möchte man auch nicht sein,

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dmastermindm
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Kirche

Man möchte glauben im 21. Jahrhundert wäre man ein wenig aufgeklärter! Fast täglich werde ich bestätigt, warum Religion eigentlich nichts gutes hervor bringt.

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paulrandig
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dmastermindm

Und fast täglich werde ich darin bestätigt, dass "nie", "immer", "nichts", und "alles" Diskussionskiller ersten Grades sind.

Ich stehe Religionen grundsätzlich sehr skeptisch gegenüber, kann aber immer wieder miterleben, wie religiöse Gemeinschaften - ja, auch christliche! - Personen helfen, die momentan ein Netz benötigen. Konkreter Fall: Wohnung abgebrannt, die Gemeinde sammelt, spendet, hilft mit Kleidung, Unterkunft und Leistungen schnell und unbürokratisch. Ja, ich mache das auch als nichtreligiöser Mensch. Aber die Institution der Kirche stellt die Plattform zur Verfügung, die diese Leute zusammen bringt.

Ich kann also dem "nichts Gutes" auf keinen Fall zustimmen. Gleichzeitig schüttle ich genauso den Kopf, wenn Machtmenschen wie diese Bischöfe einen derartig mittelalterlichen Volltopfen von sich geben.

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