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Brexit-HardlinerDonald Trump lobt vor England-Besuch Boris Johnson und Nigel Farage

Kurz vor seinem Staatsbesuch in Großbritannien hat US-Präsident Donald Trump die beiden Brexit-Hardliner Boris Johnson und Nigel Farage in höchsten Tönen gelobt.

Donald Trump und Nigel Farage
Donald Trump und Nigel Farage © (c) AP (Gerald Herbert)
 

Kurz vor seinem Staatsbesuch in Großbritannien hat US-Präsident Donald Trump die beiden Brexit-Hardliner Boris Johnson und Nigel Farage in höchsten Tönen gelobt. Er sei mit beiden befreundet, sagte Trump am Donnerstag in Washington auf die Frage, ob er bei seinem Besuch in England auch Treffen mit Johnson oder Farage plane.

"Das sind zwei sehr gute Kerle, sehr interessante Leute." Farage habe bei der Europawahl einen großen Sieg eingefahren. "Ich mag sie", sagte Trump weiter. Er habe aber nicht darüber nachgedacht, die beiden zu unterstützen. Das sei nicht seine Angelegenheit. "Aber ich habe großen Respekt für diese beiden Männer", betonte er.

Staatsbesuch in der kommenden Woche

Der US-Präsident wird in der kommenden Woche zu einem Staatsbesuch in Großbritannien erwartet. Sein Besuch dort ist hoch umstritten. Es wird mit massiven Protesten gerechnet.

Im Juli 2018 war Trump bereits zu einem Arbeitsbesuch in Großbritannien gewesen. Damals düpierte er die britische Premierministerin Theresa May mit einem Interview der Boulevardzeitung "Sun", das während seines Aufenthalts veröffentlicht wurde. Er warf May darin vor, seine Ratschläge bezüglich des EU-Austritts ignoriert zu haben. Lob hatte Trump damals dagegen für Mays Dauerrivalen Boris Johnson, der nur wenige Tage zuvor aus Protest gegen Mays Brexit-Kurs vom Amt als Außenminister zurückgetreten war.

May übergibt nach Trump-Besuch

Nach einem monatelangen Machtkampf rund um den Brexit hatte May vor einigen Tagen nun selbst ihren Rücktritt angekündigt. Sie gibt am 7. Juni - kurz nach Trumps Besuch - die Führung der britischen Konservativen ab und wird bis Ende Juli auch als Regierungschefin ersetzt. Johnson brachte sich umgehend als möglicher Nachfolger in Stellung und drohte mit einem EU-Austritt ohne Abkommen.

Auch Farage wirbt seit Jahren für einen Austritt Großbritanniens aus der EU. Seine vor wenigen Wochen gegründete Brexit-Partei war zuletzt der klare Sieger bei der Europawahl in Großbritannien.

Kommentare (4)

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wintis_kleine
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Jaja

Und die sind über das Lob sicher megastolz.
Na hoffentlich helfen die Amis dann auch wenn der nodeal brexit die Insel in den Ruin stürzen sollte.

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voit60
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Warum wundert das nicht

ein Koffer würdigt andere

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Lodengrün
3
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Kenne ich

das tat unser Herr Kurz auch. „My Freund Sebastian“ rief dieser aus und sein Gegenüber wuchs um ein paar Zentimeter

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mapem
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10
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Trump – Farage – Johnson …

drei Kultur- und Weltversenker auf einem Haufen beieinander …

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