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Konfrontation an Grenze Militante Palästinenser feuerten Dutzende Raketen auf Israel ab

Die israelische Armee vermeldet einen massiven Raketenangriff aus dem Gazastreifen. Dutzende Raketen wurden abgefeuert, Dutzende Geschosse seien abgefangen worden. Israel reagierte daraufhin mit mehreren Luftangriffen.

Israel reagierte mit mehreren Luftangriffen auf den Gazastreifen
Israel reagierte mit mehreren Luftangriffen auf den Gazastreifen © (c) APA/AFP/MAHMUD HAMS (MAHMUD HAMS)
 

Militante Palästinenser haben Dutzende Raketen aus dem Gazastreifen in Richtung Israel abgefeuert. Nach Angaben der Zeitung "Times of Israel" könnten es bis zu 300 Raketen und Granaten gewesen sein. Israel reagierte am Samstag darauf mit mehreren Luftangriffen. Dabei wurde nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza ein 22 Jahre alter Palästinenser getötet sowie ein 14 Monate altes Mädchen namens Sabaa Arar, sowie deren schwangere Mutter. Nach Angaben von Medizinern und örtlichen Medien wurden zudem mehrere palästinensische Zivilisten verletzt.

Israelische Sicherheitsbeauftragte hielten angesichts der Gewalteskalation eine Krisensitzung ab. Die Israelischen Streitkräfte (IDF) hatten bereits in der Früh angekündigt, die Gegend in der Nähe des Sicherheitszauns zu Gaza abzusperren.

Abwehrsystem im Großeinsatz

Das israelische Raketenabwehrsystem habe Dutzende Geschosse abgefangen, hieß es. Sirenen nahe der Grenze zum Gazastreifen warnten die Einwohner der israelischen Gemeinden, sich in Sicherheit zu bringen.

Explosionen nach einem Luftangriff Israels
Explosionen nach einem Luftangriff Israels Foto © AP/Hatem Moussa

Auf der israelischen Seite gab es zunächst keine Berichte über Opfer der Raketenangriffe. Ein Teenager habe sich jedoch auf dem Weg zu einer Schutzunterkunft verletzt, zwei weitere hätten einen Schock erlitten, berichteten israelische Medien. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu wollte nach Angaben eines Sprechers mit den Chefs der Sicherheitskräfte über die Ereignisse beraten.

5200 Menschen bei Demonstration

Am Freitag hatte es die gewaltsamsten Proteste seit Wochen entlang des Gazastreifens gegeben. Israel meldete zwei verletzte Soldaten. Die israelische Armee tötete nach palästinensischen Angaben vier Palästinenser im Gazastreifen, darunter zwei Mitglieder der radikalislamischen Hamas. Rund 50 Palästinenser wurden verletzt.

Nach israelischen Armeeangaben beteiligten sich am Freitag rund 5.200 Palästinenser an den Demonstrationen an der Grenze. Die Demonstrationen finden bereits seit gut einem Jahr jeden Freitag entlang der Grenze statt und arten immer wieder in Gewalt aus.

Situation spitzt sich zu

Die Palästinenser fordern eine Aufhebung der israelischen Blockade des Gazastreifens. Seit Beginn der Proteste im März 2018 sind mindestens 268 Palästinenser getötet worden, die meisten von ihnen an der Grenze. Im selben Zeitraum wurden dort zwei israelische Soldaten getötet.

Die Spannungen zwischen Israel und den militanten palästinensischen Organisationen im Gazastreifen waren zuletzt erneut eskaliert. Militante Palästinenser feuerten Raketen auf Israel, die israelische Luftwaffe bombardierte Ziele in dem Küstengebiet.

Kommentare (1)

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selbstdenkerX
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Die Palästinenser im Gaza-Streifen müßten einfach nur ihre Hamas abwählen

und mit vernünftigen Politikern mit Israel über Lösungen reden.
Aber solange die Terrororganisation Hamas (ausdrücklich) Israel vernichten will und immer wieder Massen von Raketen vom Iran erhält, die auf Israel geschossen werden, wollen die Israelis verständlicherweise nicht reden. Schon gar nicht mit Hamas-Terroristen.
Vor nicht allzulanger Zeit (etwa vor 20 Jahren) gab es bereits ein vernünftiges Zusammenleben. Gaza-Palästinenser fuhren nach Israel zur Arbeit, Israelis zum Einkaufen und Kaffeetrinken nach Gaza - und umgekehrt. Es gab keine Blockade und keinen Grenzzaun. Die Strom- und Energieversorgung und das Gesundheitswesen in Gaza waren gesichert.
Doch dann wählten die Gaza-Palästinenser ihre Hamas-Regierung - mit Terrormorden in ganz Israel.

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