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BVT-UmbauKickl holt Merkels Ex-Geheimdienstkoordinator als Berater

Innenminister Herbert Kickl hat den ehemaligen deutschen Staatssekretär für den Geheimdienst, Klaus-Dieter Fritsche, als Berater engagiert. Der CSU-Mann soll Kickl beim Umbau des Verfassungsschutzes beraten.

Kickl, Fritsche
© (c) BMI / Alexander TUMA (BMI / Alexander TUMA)
 

Innenminister Herbert Kickl hat den international anerkannten Experten Klaus-Dieter Fritsche für den Umbau des  Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) engagiert.  „Ich freue mich, dass wir diesen ausgewiesenen Fachmann für eine so wichtige Aufgabe im Innenministerium gewinnen konnten“, erklärt Innenminister Kickl zur Kleinen Zeitung. „Fritsche hat sich schon als Mastermind der deutschen Sicherheitsarchitektur einen Namen gemacht“.

Als Berater soll der einstige Staatssekretär seine Expertise für die, wie es im Innenministerium heißt, „Einrichtung der Aufbau- und Ablauforganisation zur Informationsbeschaffung im präventiven Staatsschutz im BVT" einbringen. Von  1996 bis 2005 war der Bayer Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Nach dem Machtwechsel 2005 wurde er von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum  Geheimdienstkoordinators im Kanzleramt bestellt.  Ab 2009  war Fritsche bis 2013  Staatssekretär im Bundesinnenministerium, bis März 2018 war der gebürtige Bamberger  Staatssekretär im Bundeskanzleramt. Er bekleidete dort das neu geschaffene Amt des Beauftragten für die Nachrichtendienste des Bundes.  Als ranghöchster Beamter der Inneren Sicherheit  leitete Fritsche die allwöchentliche, geheimdienstliche Lagebesprechungen im Kanzleramt.

Kickl betrachtet Deutschland als einer für die Weiterentwicklung des BVT relevantes internationales Vorbild. Dem Land sei es gelungen, einen effizienten Staats- und Verfassungsschutz einzurichten, der unter wirksamer parlamentarischer Kontrolle stehe. 

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