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Der Tipp kam aus LondonBritischer Geheimdienst ließ Putins Spion in Österreich auffliegen

Der Hinweis, dass ein Bundesheeroberst für die Russen spioniert hatte, kam vom britischen Geheimdienst. Dahinter könnte auch eine politische Absicht stecken. In der Skripal-Affäre hatte Österreich als Russland-Versteher in London Kopfschütteln ausgelöst.

Die russische Botschaft in Wien
Die russische Botschaft in Wien © Willfried Gredler-Oxenbauer
 

In der Spionageaffäre um den Bundesheeroberst ist ein pikantes Detail bekannt geworden. Nach Informationen der Kleinen Zeitung kam der entscheidende Tipp vom britischen Geheimdienst. Seit Freitag spätabends sitzt der mutmaßliche Spion hinter Gitter, am Montag entscheidet die Justiz über die Verhängung der U-Haft. Dem Vernehmen nach dürfte der Ex-Offizier in Haft bleiben.

Dass der Tipp von den Briten kam, ist insofern brisant, weil sie sich die Briten seit Jahren in einer Dauerfehde mit dem russischen Geheimdienst befinden. Der spektakuläre Nowitschok-Anschlag auf den ehemaligen  Doppelagenten Sergej Skripal in Salisbury sorgte für schwerste diplomatische Verwicklung, neben den Briten und den Amerikaner verhängte auch die EU Sanktionen gegen Moskau. Österreich stand als "Russland-Versteher" stets auf der Bremse und beteiligte sich im März nicht an der Massenausweisung russischer Diplomaten durch westliche Staaten nach dem Giftanschlag.

Tipp mit politischer Absicht?

Ein hoher Bundesheeroffizier meint, dass die Briten die Information wohl sehr gezielt den Österreicher übermittelt haben dürften, um die Bundesregierung, die sich zum Missfallen zahlreicher westlicher Staaten auf Kuschelkurs mit dem Kreml befindet, auf Distanz zu den Russen zu bringen. 

Spektakulär war auch der tödliche Anschlag auf Alexander Litwinenko, ein ehemaliger Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes. Er war im November 2006 in einem Londoner Hotel mit dem radioaktiven Stoff  Polonium 210 vergiftet worden. Kurz bevor er im Krankenhaus starb, sagte Litwinenko, Kreml-Funktionäre und Russlands Präsident Wladimir Putin seien für seinen Tod verantwortlich.

Kommentare (20)

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AIRAM123
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Mit der FPÖ in der Regierung

... braucht Russland eh nur mehr anzurufen um alle Infos zu bekommen, die sie brauchen.

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pesosope
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AIRAM123

Sie wissen aber schon, dass die SPÖ eine traditionelle russlandfreundliche Partei ist, viele ihrer Gedanken aus dem ursprünglichen Sozialismus hat und auch noch einen Altbundeskanzler hat, der bei seinem Staatsbesuch den russischen Boden geküsst hat .....und auch jetzt noch mit einigen anderen Genossen für russische Institutionen tätig ist. Immer schön lernen vor dem Posten!

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picciona1
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der britische geheimdienst wars. wegen skripal. ja eh.

man fragt sich aber warum der top spion nicht zeitnah zur nicht ausweisung enttart wurde, sondern satte 8 monate später.
und warum ist die regierung so schnell umgefallen, obwohl es der fall 20 jahre alt ist?

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picciona1
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und warum eigentlich putins spion?

jelzins spion würde doch auch passen?

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Lodengrün
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Und plötzlich

fällt unserem genialen Duo nichts mehr dazu ein. Vielleicht realisiert unser Kanzler mit fragwürdigem Charakter peu a peu das er vielleicht sich Dich zu sehr in den Vordergrund drängt.

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BernddasBrot
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Muss jetzt die Hochzeit von der Frau AM

wiederholt werden ??

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weinsteirer
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beim

heer nennt man so vergatterung

so lange die europäer nicht ihre eigenen interessen definieren und auch mit nachdruck vertreten bleiben sie spielball der amis russen oder chinensen und sinken weiter in die politische bedeutungslosikeit ab!

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tturbo
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Und alles steht in der Zeitung

das nennt sich "Geheimdienst".

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gerbur
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Ein schwerwiegender Verrat!

Die Kenntnisse der Kantinenpreise in der Rossauerkaserne und des Menüplans im Offizierskasino werden unsere Republik an den Rand des Abgrundes bringen!

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KlausLukas
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Verrat

Also ich hatte Einsicht über die Aktivitäten in einem Offizierskasino. Ist schon sehr lange her, aber ganz oben stand "Kampftrinken nach Dienstschluss".

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pesosope
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Das ist alles sehr "lustig"

Der Britische Geheimdienst gibt Österreich den Hinweis auf einen Spion. So ist das halt in dieser Branche. Aber, und das darf man nie vergessen, auch die Österreicher müssen demnach Spione im Einsatz haben, denn solche Hinweise erlangt man halt nur über Spionage und auch der Britische (alle) Geheimdienst gibt solche Informationen ja nicht umsonst bzw. auch nicht zB dem Sozialministerium bekannt. Es ist ein Erfolg, wenn man solche Leute erwischt, aber bitte nicht so tun, als ob wir die alleinig Geschädigten wären und wir allein die Guten dieser Welt

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SoundofThunder
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🤔

Schon wegen der Matrjoschka -Puppen in Wien ließen sie den Oberst (Redl) auffliegen. Nicht nur der Knicks ging um die Welt.

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ichbindermeinung
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never ending...

und wie lange wird jetzt über dieses leidige Thema noch berichtet werden so als ob Österreich nicht genug andere Probleme hätte;

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moser.otmar
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Eine gemeinsame Europäische Armee soll entstehen!

Um dies der Bevölkerung schmackhaft zu machen, muss ein Feindbild, mühsam aufgebaut werden. Die wahren Spione sind die Amis! Die lückenlose Abhörung von Telefongesprächen und deren Aufzeichnung ist der ganz normale tägliche Wahnsinn! Datenklau und Wirtschaftsspionage natürlich auch! Nur wird diese Tatsache von unserer Regierung toleriert! Die Abhandlung dieser Fars mit dem Oberst ist unterste politische Schublade! Anstatt sich diplomatischer Kanäle zu bedienen blamiert man sich in der Öffentlichkeit! Man gleicht sich dem primitivsten Britischen Niveau an, um in den Köpfen der Österreicher ein feindliches Russlandbild zu erzeugen.

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alsoalso
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Der Westen hilft nach....

….wenn unsere Schwächen zu groß werden

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KlausLukas
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Westen hilft

Das österreichische Bundesheer ist ja schon überfordert, eine sinnvolle Veranstaltung für den Nationalfeiertag zu organisieren. So nach dem Verständnis des Verteidigungsministers "Aktion für das einfache Volk - ein bisserl einen Panzer zeigen, einen Hubschrauber landen lassen und ein paar gelangweilte Unteroffiziere zur Schau stellen". Einfach eine unprofessionelle Truppe. Die würden nicht einmal auf die Idee kommen, dass Geheimnisse abgesaugt werden, wenn LKWs mit russischen Kennzeichen beim Kasernentor rausfahren.
Kunasek würde diese Brückbilderfahrzeuge bezeichnen.

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Lodengrün
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Hier greift das Sprichwort

Hätten wir geschwiegen und hätten nichts getan wäre uns geholfen. Aber Herr Kurz muss halt täglich seine Weisheiten versprühen

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amse84ik
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Und auf Ihre Weisheiten

Kann man auch verzichten..

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KlausLukas
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Lodengrün!!!

Wieso können sie behaupten, dass Kurz Weisheiten verbreitet. Mir wäre dies bisher noch nicht aufgefallen.

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Lodengrün
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Danke

ist mir ausgerutscht. Klar, er hört sich so gerne sprechen und tut nichts anderes als Luft in Schwingung versetzten. Inhalt vernachlässigest.

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