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Saudi-Arabien

Fall des Bloggers Raif Badawi kommt erneut vor Gericht

Der Fall des saudischen Bloggers, der zu 1000 Peitschenhieben verurteilt wurde, soll erneut geprüft werden. Das Büro des saudischen Königs verwies den Fall an den obersten Gerichtshof, berichtet die BBC.

Kundgebung vor der saudischen Botschaft in Wien
Kundgebung vor der saudischen Botschaft in Wien © APA/ROLAND SCHLAGER
 

Der Fall des saudischen Bloggers Raif Badawi, der zu 1000 Peitschenhieben verurteilt wurde, soll erneut durch ein Gericht geprüft werden. Das Büro des saudischen Königs verwies den Fall an den obersten Gerichtshof, berichtet die BBC. Badawi's Frau sagte dem britischen TV-Sender, diese Entscheidung gäbe ihrem Mann Hoffnung, dass die Behörden die Bestrafung beenden werden.

Kundgebungen

In Wien fanden am heutigen Freitag zwei Unterstützungskundgebungen für Badawi statt. Amnesty International veranstaltete am Freitag eine Mahnwache vor der saudi-arabischen Botschaft, die Grünen hielten eine Mahnwache vor dem Gebäude des Abdullah-Zentrums für Internationalen Dialog ab.

Badawi war im Mai zu zehn Jahren Haft und insgesamt 1000 Peitschenhieben verurteilt worden, weil er den Islam beleidigt haben soll. Der Aktivist ist seit Mitte 2012 in Haft, seine Website Freie saudische Liberale wurde geschlossen. Das Urteil gegen den 30-Jährigen hatte weltweit für Kritik gesorgt.

Die ersten 50 Peitschenschläge hatte er vor einer Woche in der saudischen Hafenstadt Dschidda erhalten. Nach Informationen von Amnesty kam ein Gefängnisarzt nun zu dem Schluss, dass die Wunden noch nicht ausreichend verheilt seien. Er habe deshalb empfohlen, die Bestrafung erst nächste Woche fortzusetzen und die für diesen Freitag angesetzten 50 weiteren Peitschenhiebe auszusetzen. Ob noch andere Gründe hinter der Verschiebung stecken, blieb zunächst unklar.

 

 

 

Kommentare (6)

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LOEWEGRAZ
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einmischen....

warum mischen wir uns hier schon wieder ein ..... das sind eben die gesetze in saudi arabien , und dem verurteilten waren diese auch bekannt .......ebenso haben sich die muslime bei uns an die regeln zu halten .....

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liquidatus
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Hat nicht unser ....

....Hofburg-Häusl-Heinzi geagt, die Saudis dürfen das nicht, die werden jetzt ganz schön zittern und mit den Ohrwascheln wackeln. Ja, der Heinzi hat halt noch was zu reden!

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globali
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Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!

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c89378be67b265c5abce0935aad14ea6
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Was man die letzten Tage verfolgen konnte, lässt hoffen,

dass der internationale Druck wirkt und es die Hoffnung gibt, dass Raif Badawi doch noch freikommt. Ich hoffe, diese meine Vermutung bewahrheitet sich und Raif Badawi kommt tatsächlich frei.

Scharia und Peitschenhiebe als Strafe sind letztklassig, unmenschlich und barbarisch.

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Reipsi
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Hinter der ganzen

Terroristenszene, al Qaida, IS , Boko Haran , stehen sowieso die Saudis und sie tun alles im Hintergrund bis zu den Waffen und das Geld .

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StJakober
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Sollen sie ihm zur gemeinnützigen Strafarbeit einteilen (obwohl das für Religionsbeleidigung auch schon ziemlich hart is)und guad is.

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