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Essay zum JahreswechselDie Epoche der Politikgaukler: Nach den Irrtümern ist vor den Irrtümern

Das ausgehende Jahrzehnt hat uns Ernüchterung vermittelt. Ab 2020 heißt das: mit Disruptionen, Ambivalenzen und Fragilitäten leben lernen – immerhin in der besten Ecke der Welt.

© Margit Krammer
 

Das Jahr 2019 geht zu Ende. Ein beliebiger Termin. Bloß eine Sache des Kalenders. Es geht aber auch ein Jahrzehnt zu Ende, in dem wir unsere Irrtümer korrigieren mussten: unsere hochfliegenden Erwartungen, die den Umstand, dass wir in der Luxusecke der Welt leben, zuweilen noch hinter sich gelassen haben.

Kommentare (4)

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himmel17
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Waffen schaffen unseren Wohlstand ...

... denken sich die Trump - Wählerinnen und Wähler, wenn ihr "Präsidentendarsteller" - wenn nicht sogar Präsidentenvorspieler und ehemalige "pussy - grabber" - den Motorsägenprinzen von Saudi - Arabien, um Milliarden Dollar ganze Waffenarsenale verkauft, um die USA reich zu machen.

himmel17
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Autokraten sind wieder im Kommen

Werden die Probleme kaum lösbar, wird der Ruf nach dem starken Mann unüberhörbar. "Wir zuerst"! scheint ein Welterfolgsversprechen zu sein. Ein kleiner H., der alles heil macht, muss dann immer wieder her. Alles bekannt, oder?

scionescio
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Eine gute Bestandsaufnahme, wenn auch für meinen Geschmack eine Spur zu pessimistisch...

... wenn es darauf ankommt, hat die Menscheit (bzw. die klugen Köpfe unter ihnen) noch immer eine Lösung gefunden - allen Panikmachen zum Trotz.
Die schlechte Nachricht ist, dass es anscheinend zuvor erst einmal richtig krachen muss, damit auch der letzte Hinterwäldler den Ernst der Lage erkennt.

zlatorog
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Sehr starker Kommentar!

Brutal realistisch auf den Punkt gebracht und vermutlich auch voll zutreffend, was die öden Zukunftsaussichten betrifft.