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Wahlquiz SteuernDie Positionen der Grünen

 

Hier finden Sie die Positionen der Parteien mit Begründung:

Forderung: Abschaffung der kalten Progression

Position: Dafür

Begründung: Die Vorschläge der Grünen für eine ökosoziale Steuerreform und vor allem eine Steuerstrukturreform sehen eine Abschaffung der so genannten kalten Progression vor. Wir legen jedoch Wert darauf, dass es dabei zu keiner Umverteilung von unten nach oben kommt.


Forderung: Einführung einer CO2-Steuer bis 2021

Position: Dafür

Begründung: Ja. Wir planen eine Steuerreform, in der Arbeit steuerlich entlastet und eine CO2-Komponente eingeführt wird. Klimaschädliche Subventionen, wie Diesel- und Kerosin-Privilegien, sollen abgeschafft werden. Diese ökologische Umsteuerung soll insgesamt zu keiner Steuererhöhung führen.


Forderung: Senkung der Steuer – und Abgabenquote von aktuell 42% des BIP

Position: Dagegen

Begründung: Österreich bietet seinen Bürger*innen sehr viel, das andere Staaten nicht bieten können: von einer guten Ausbildung über eine Gesundheitsversorgung der Weltklasse, eine funktionierende Polizei und eine funktionierende Verwaltung und ein sicheres Pensionssystem. Das kostet Geld. Wir wissen, dass wir da Effizienzpotentiale heben können und gerade die Grünen machen da in allen Bereichen Vorschläge. Wichtiger als eine Senkung der Abgabenquote ist unserer Meinung jedoch eine Entlastung der Arbeitseinkommen und eine stärkere Beteiligung großer Vermögen an der Steueraufbringung.

Forderung: Wiedereinführung der Erbschaftssteuer

Position: Dafür

Begründung: Ein Instrument für mehr Fairness ist die Erbschaftssteuer für derzeit steuerfreie Millionenerbschaften und auf Privatstiftungen. Die Erbschaftssteuer sollte dabei so gestaltet sein, dass gezielt die reichsten 10% einen fairen Beitrag leisten und bei Betriebsübergaben zudem Ausnahmeregelungen gelten.

Forderung: Reform des Systems der Einheitswerte, um das Aufkommen aus der Grundsteuer zu erhöhen

Position: Vielleicht

Begründung:

Eine derartige Reform wird in den nächsten Jahren schon allein aus verfassungsrechtlichen Gründen erfolgen müssen. Die nicht leicht zu beantwortende Frage ist, wie dies genau zu erfolgen hat: Es ist nicht zwangsläufig notwendig, dass das Aufkommen aus der Grundsteuer steigt, wenn andere vermögensbezogene Steuern wirksamer sind.


Forderung: Reform und Absenkung der Pendlerförderung

Position: Vielleicht

Begründung: Umwelt- und klimabewusste Pendler*innen sollen von einer faireren Gestaltung der Pendler*innenpauschale profitieren.

Forderung: Einführung einer steuerbegünstigten Erfolgsbeteiligung für Mitarbeiter, die von Ihren Arbeitgebern somit günstiger am Gewinn des Unternehmens beteiligt werden

Position: Dagegen

Begründung: Wer den Sozialstaat schwächen und Ungleichheit erhöhen will, kann derartige Regelungen befördern.


Forderung: Senkung der Lohnnebenkosten

Position: Dafür

Begründung: Lohnsummenbezogene Abgaben können besser durch andere Aufbringungsformen ersetzt werden. Von einer Einbringung auf Basis der Wertschöpfung würden etwa die Lohnkosten eines überwiegenden Teils der österreichischen Klein- und Mittelbetriebe deutlich reduziert.

Forderung: Entrümpelung des Einkommensteuergesetzes, um die vielen Ausnahmen und Absetzbeträge zu reduzieren

Position: Dafür

Begründung: Die Entrümpelung der vielen Ausnahmen würde den Platz für eine massive Senkung des Steuereingangsbetrags und der Steuersätze eröffnen.

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