AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Wahlquiz zu SteuernDie Positionen der ÖVP

 

Die Positionen von ÖVP und FPÖ sind gleich. Die Begründungen der Parteien können sich unterscheiden. Hier geht es zu den Begründungen der FPÖ. 

Hier finden Sie die Positionen der ÖVP mit Begründung:


Forderung: Abschaffung der kalten Progression

Position: Dafür

Begründung: Wir wollen die Steuern und Abgaben in Österreich spürbar senken, vor allem für kleine und mittlere Einkommen. Dazu gehört auch, die „schleichende Steuererhöhung“ der Kalten Progression abzuschaffen. Eine Inflationsabgeltung sollte grundsätzlich nicht mehr das Vorrücken in eine höhere Steuerstufe nach sich ziehen. Eine solche nachhaltige Entlastung muss zudem sozial gerecht umgesetzt werden.

Forderung: Einführung einer CO2-Steuer bis 2021

Position: Dagegen

Begründung: In Österreich gibt es schon jetzt CO2-abhängige Abgaben wie die Mineralölsteuer oder die NoVa. Darüber hinausgehende nationale CO2-Steuermodelle halten wir nicht für zielführend, weil sie speziell die Menschen im ländlichen Raum und sozial Schwächere belasten, die auf ihr Auto angewiesen sind. Zudem würde für viele Mieter, die noch auf Ölheizungen angewiesen sind, das Wohnen erheblich teurer werden.


Forderung: Senkung der Steuer – und Abgabenquote von aktuell 42% des BIP

Position: Dafür

Begründung: Die Steuern und Abgaben in Österreich sind bereits sehr hoch. Wir wollen die Menschen daher spürbar entlasten, damit es wieder möglich wird, sich in unserem Land durch eigene Arbeit etwas aufzubauen. Unser Ziel ist es, die Steuer- und Abgabenquote in Richtung 40% zu senken.


Forderung: Wiedereinführung der Erbschaftssteuer

Position: Dagegen

Begründung: Wer es trotz hoher Steuerbelastung geschafft hat, sich durch eigene Arbeit im Leben etwas aufzubauen, soll über sein Eigentum auch frei verfügen und es weitergeben bzw. vererben können. Wir wollen Eigentumserwerb und Vorsorge innerhalb der Familie unterstützen und nicht zusätzlich belasten.

Forderung: Reform des Systems der Einheitswerte, um das Aufkommen aus der Grundsteuer zu erhöhen

Position: Dagegen

Begründung: Wir sprechen uns für eine Reform des Systems der Einheitswerte aus, wollen dadurch aber keine zusätzlichen steuerlichen Belastungen. Die Steuern und Abgaben in Österreich sind bereits sehr hoch. Wir wollen die Menschen daher spürbar entlasten statt Steuern zu erhöhen.

Forderung: Reform und Absenkung der Pendlerförderung

Position: Dagegen

Begründung: Das Pendlerpauschale ist ein wichtiger Faktor für die Stärkung des ländlichen Raums. Bisher sind aber ökologische Aspekte komplett unberücksichtigt. Daher wollen wir hier zusätzliche ökologische Aspekte miteinbeziehen und positive Anreize für klimafreundliche Transportmittel setzen. Insgesamt eine Absenkung der Pendlerförderung lehnen wir jedoch ab.

Forderung: Einführung einer steuerbegünstigten Erfolgsbeteiligung für Mitarbeiter, die von Ihren Arbeitgebern somit günstiger am Gewinn des Unternehmens beteiligt werden

Position: Dafür

Begründung: Wir wollen eine erweiterte Form der Mitarbeiterbeteiligung, die auch von Klein- und Mittelbetrieben leicht in Anspruch genommen werden kann. In Zukunft sollen Unternehmen die Wahl haben, ob sie 3.000 Euro als Eigentums-Anteile übertragen, oder eine Gewinnbeteiligung für die Mitarbeiter vorsehen. Diese neue Form der Mitarbeiterbeteiligung soll bis zu 3.000 Euro pro Jahr frei von allen Steuern und Abgaben sein.


Forderung: Senkung der Lohnnebenkosten

Position: Dafür

Begründung: Die Steuern und Abgaben in Österreich sind bereits sehr hoch. Wir wollen die Menschen daher spürbar entlasten. Gerade eine Senkung der Lohnnebenkosten erleichtert es Unternehmen neue Arbeitsplätze zu schaffen und dadurch Wachstum und Wohlstand wirksam anzukurbeln.

Forderung: Entrümpelung des Einkommensteuergesetzes, um die vielen Ausnahmen und Absetzbeträge zu reduzieren

Position: Dafür

Begründung: Ein Ziel der geplanten Steuerreform, die wir noch unter der letzten Regierung auf den Weg gebracht haben und an deren Umsetzung wir festhalten, ist eine Vereinfachung des Steuerrechts und der Lohnverrechnung. Es braucht eine strukturelle Reform des Einkommensteuerrechts, in deren Rahmen etwa die steuerliche Gewinnermittlung modernisiert werden soll.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren