AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Aktuelle Umfrage Jeder dritte ÖVP-Wähler hält FPÖ für nicht regierungsfähig

Die innenpolitischen Turbulenzen der letzten Wochen belasten die FPÖ. Auch in den Wähler-Reihen von Koalitionspartner ÖVP gibt es laut einer Umfrage zahlreiche kritische Stimmen.

Kanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Heinz-Christian Strache
Kanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Heinz-Christian Strache © APA/ROLAND SCHLAGER
 

Die heiß geführten Diskussionen um das Braunauer "Rattengedicht", ein verstörendes Werbesujet der steirischen Jugendorganisation und den Fernsehauftritt von Generalsekretär und EU-Wahl-Spitzenkandidat Harald Vilimsky im ZiB2-Studio belasten die FPÖ. Das legen zumindest zwei aktuelle Umfragen nahe.

So berichtet das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner neuen Ausgabe, dass laut einer Erhebung des Forschungsinstitutus Unique Research 49 Prozent der Österreicher die FPÖ für nicht regierungsfähig ("eher nein": 19%; "auf keinen Fall": 30%) halten. Dieses Ergebnis alleine ist freilich zuallererst Zeugnis der Polarisierung durch die Partei - da auch 40 Prozent der Befragten der Ansicht sind, dass die Partei die Kompetenz und das Auftreten besitzt, um Teil einer Bundesregierung zu sein. 

Aber: Es sind nicht nur 89 Prozent der SPÖ-Wähler, die der FPÖ als Regierungspartei Misstrauen aussprechen. Auch fast jeder dritte ÖVP-Wähler (30 Prozent) hält den aktuellen Koalitionspartner aktuell für nicht "regierungsfähig".

Demox Research: ÖVP profitiert von Turbulenzen

Gleichzeitig veröffentliche die Kronen Zeitung heute, Samstag, eine bundesweite Umfrage von Demox Research. Das Marktforschungs-Institut befragte Ende März und Ende April je 1500 Menschen, welche Partei sie derzeit wählen würden.

Das Ergebnis: Die ÖVP legt in den Umfragen im Monatsabstand leicht zu und kommt auf etwa 34 Prozent, die FPÖ verliert und steht zurzeit bei 22 Prozent. Die SPÖ bleibt stabil und wird von 27 Prozent der Befragten bevorzugt. Die Neos kommen auf 8 Prozent, die Grünen auf 6. Bei nur 2 Prozent liegt die Liste Jetzt.

Zur Erinnerung: Bei der Nationalratswahl 2017 kam die ÖVP auf 31,47 Prozent. Die SPÖ erreichte 26,86 Prozent der abgegebenen Stimmen, die FPÖ 25,97 Prozent. Die Neos sammelten 5,3 Prozent ein, die Grünen 3,8 Prozent und die Liste Jetzt (damals noch Liste Pilz) schaffte 4,4 Prozent.

Kommentare (23)

Kommentieren
heku49
4
14
Lesenswert?

Nur jeder dritte ÖVPler?

Ich dachte mehr als drei Viertel.....

Antworten
schteirischprovessa
18
17
Lesenswert?

Der Prozentsatz, der die aktuelle SPÖ

nicht für regierungsfähig hält, dürfte auch nicht viel geringer sein, von den Grünen und Jetzt gar nicht zu reden.

Antworten
ChihuahuaWelpe55
1
5
Lesenswert?

@schteirischprovessa

bedeutet ihr Nick soviel wie „Steirisch für schinden“? Was genau ist damit gemeint?

Antworten
Irgendeiner
4
9
Lesenswert?

Wieso, hat Rendi Wagner wen vorgeschickt um frech anzupatzen

oder die Grünen, haben sie freche und unwahre Märchen erzählt,erzähl mir davon sensei.

Antworten
schteirischprovessa
5
2
Lesenswert?

Thema verfehlt,

Nichtgenügend, setzen!

Antworten
Gedankenspiele
10
24
Lesenswert?

@schteirischprovessa

Sie sollten Politiker werden!
In diesem Artikel geht es darum wieviele ÖVP-Wähler die FPÖ nicht für regierungsfähig halten und sie wechseln das Thema und zeigen mit dem Finger auf die SPÖ.

Genau dieses Verhalten sieht man so oft in der Politik. Erst letzte Woche 2 Mal in der ZiB2, sowohl bei Kurz als auch bei Vilimsky.

Antworten
schteirischprovessa
17
9
Lesenswert?

Neutrale Umfragen würden die Regierungsfähigkeit

von ÖVP, SPÖ und FPÖ abfragen. Das ist eine von Profil in Auftrag gegeben Umfrage. Dass Profil politisch nicht neutral ist und die linken Parteien bevorzugt, ist ja wirklich nichts Neues.

Antworten
CuiBono
8
14
Lesenswert?

@schteirischprovessa

" Dass Profil politisch nicht neutral ist und die linken Parteien bevorzugt, ist ja wirklich nichts Neues. "

Dass die LinxLinken Sie stören und Sie sie am liebsten loswerden wollen ist ja auch wirklich nichts Neues.

Wird bloß nicht funktionieren, Sie Komiker Sie.

Antworten
Balrog206
4
1
Lesenswert?

Cui

Gottseidank ein nur ein kleines vernachlässig bares % terl !

Antworten
schteirischprovessa
5
1
Lesenswert?

Ich will sie nicht loswerden,

Ich würde mich freuen, wenn Sie konstruktive Politik für alle Österreicher machen würden und die Zukunft im Auge behalten würden. Dann würde ich sie vielleicht wieder wählen, nur derzeit ist leider nichts davon erkennbar.

Antworten
mobile49
7
9
Lesenswert?

ich versuchs nocheinmal

jo derfn`s denn des??

Antworten
mobile49
8
7
Lesenswert?

Zusatz

Das kommt ja einer Majetätsbeleidigung gleich

Antworten
UHBP
14
24
Lesenswert?

Gleichzeitig veröffentliche die Kronen Zeitung heute, Sonntag, eine bundesweite Umfrage von Demox Research.

Heute, Sonntag! Habe ich einen Tag verschlafen?
Könnte es sein, dass die 34% auch ohne jede Umfrage herauskommen würde? Möglicherweise die Vorgabe des Auftraggebers. Ich habe sie schon vor zwei Wochen "vorhergesagt" ;-)
Vielleicht soll damit aber auch nur vermittelt werden: Mach dir keine Sorgen, die Anderen zweifeln auch nicht - message Control.

Antworten
schteirischprovessa
14
4
Lesenswert?

Da schreibst wie so oft wieder mal über etwas,

wovon du absolut keine Ahnung hast. Aber Hauptsache du findest etwas zum Anpatzen der Regierung.

Antworten
Civium
10
20
Lesenswert?

Das sollten

sie dem Regierungschef sagen!

Antworten
Gedankenspiele
21
45
Lesenswert?

Dass die Umfragewerte der...

...Arbeitnehmerverräterpartei FPÖ im Fallen sind, verstehe ich.

Aber warum eine ÖVP an Beliebtheit zunimmt, die uns dieses rechte Disaster erst eingebrockt hat und drauf und dran ist hart erkämpfte Arbeitnehemerrechte abzubauen, verstehe ich nicht.

Wie sieht ein/e Wähler/Wäherin aus, der/die bei der letzten Wahl nicht Kurz gewählt hat, jetzt aber von den Türkisen überzeugt ist?
Es kann sich eigentlich nur um einen verwirrten Unternehmer (der sich beim letzten Mal am Wahlzettel verschaut hat) oder um einen verwirrten FPÖ-Wähler handeln.

Antworten
SoundofThunder
11
30
Lesenswert?

🤔

ÖVP und FPÖ sind im Grunde die gleichen Wirtschaftsliberalen Parteien (Die FPÖ nennt sich Arbeiterpartei was uns die Arbeitszeitflexibilisierung bewiesen hat 😏). Ein Wähler der die FPÖ gewählt hat und nicht mehr zufrieden mit der FPÖ ist wird die ÖVP wählen und umgekehrt. Das gleiche gilt für Rot und Grün. Daran erkennt man wie gespalten das Land ist. Rechts gegen Links = Lagerdenken. Ein Grün-Wähler würde niemals die FPÖ wählen oder umgekehrt.

Antworten
bgb
8
8
Lesenswert?

Arbeitszeitflexibilisierung

Ist recht still geworden um die 12 Stunden, es gibt scheinbar keine wirklichen Probleme, dass eine bestimmte Wählerschicht dieses Thema am köcheln halten wil ist zwar verständlich jedoch unglaubwürdig!!
Worüber aber kaum gesprochen wird, dass Thema "teures Wohnen" von Rot/Grün durch die geforderte Anhebung der Grundsteuer, die vom neuen Wiener Bürgermeister gefordert wird, konterkariert wird um Wohnen verteuert!!
Außerdem sind 80% der Mietwohnungen im Eigentum der Stadt bzw Öffentlichen Besitz!!
Für Narren halten kann man heutzutage kaum noch den Großteil der Bevölkerung!!

Antworten
Gedankenspiele
11
24
Lesenswert?

"Ein Wähler der die FPÖ gewählt hat und nicht mehr zufrieden mit der FPÖ ist wird die ÖVP wählen und umgekehrt."

Aber genau das verstehe ich nicht.
Jemand, der die FPÖ gewählt hat musste schon damals wissen, dass diese Partei irgendwas zwischen rechts und rechtsextrem ist. Wenn man erst jetzt da drauf kommt muss man, wie gesagt, vorher etwas "unwissend" gewesen sein.
Genauso können Arbeiter, die letztens von der SPÖ enttäuscht waren und FPÖ gewählt haben, nicht jetzt allen Ernstes der ÖVP ihre Stimme geben. Was würden diese Wähler dort erwarten dürfen (eine 70-Stunden Arbeitswoche vielleicht)?

Antworten
SoundofThunder
6
15
Lesenswert?

🤔

Es ist schon etwas Unlogisch. Sicher,was haben die Roten für den Arbeitnehmer in den letzten Jahren getan? Nicht mehr viel. Und viele sind der Arbeitszeitflexibilisierungspartei FPÖ auf dem Leim gegangen. Die Arbeitnehmer haben aus Protest die FPÖ gewählt und dürfen sich jetzt über das neue AZG "freuen" (Freuen tut sich nur die WK und die IV). Und auf die Frage:Was hat die FPÖ oder die ÖVP jemals für den Arbeitnehmer getan gibt es nie eine Antwort. Die wählen aus Protest nie mehr die SPÖ , ganz egal was ihnen die FPÖVP - Arbeiterverräter antuen. Und die Neiddebatte (Mindestsicherung,Ausländer) darf man auch nicht vergessen. Die Sündenbockpolitik (an allem was Schief läuft ist die SPÖ Schuld,die ÖVP war angeblich in der Opposition, wenn man den Intrigantenstadel so betrachtet waren sie es auch:Eine Regierungspartei in Opposition) ebenfalls. Immer gegen alles sein ,was die selber jetzt den Roten vorwerfen.

Antworten
H260345H
15
29
Lesenswert?

Ein sattes Drittel aller

ÖVP-Wähler hält die FPÖ für NICHT regierungsfähig! Da müssten beim rechtslastigen KURZ ja alle Alarmglocken schrillen, denn bei allen anderen Wählern -außer jenen der rechtsradikalen FPÖ- ist dieser Prozentsatz ja weit über 50%!
JEDOCH: KURZ weiß ganz genau, dass sein Schicksal vom Wohlwollen der Rechtsradikalen abhängt und er deshalb alles erdulden muss, was der Bevölkerung längst schwer im Magen liegt, ansonsten ist KURZ Historie!
DAS aber lässt den Schluss zu, dass diese GESAMTE REGIERUNG nicht mehr wirklich handlungsfähig ist und deshalb Neuwahlen auszuschreiben sind, um Österreich wieder in ordentliche demokratische Bahnen zu lenken - unter den derzeitigen rechtsradikalen Akteuren steuern wir schnurstracks auf eine Diktatur zu!

Antworten
Miraculix11
1
1
Lesenswert?

Alarmglocken?

Wenn ein Drittel der ÖVP-Wähler die FPÖ nicht für regierungsfähig hält dann halten doch 2/3 der ÖVP-Wähler die FPÖ für regierungsfähig.

Antworten
H260345H
1
0
Lesenswert?

Eben NICHT, denn

denn diese 30 % halten die FPÖ für NICHT regierungsfähig, eine weitere höhere Prozentzahl für "bedingt" regierungsfähig, hingegen nur wenige Prozente für sicher" regierungsfähig.
Die "Leistungen" dieser unmenschlichen Regierung -etwa bewusste Schwächung und Abmontag gerade der Schwächeren, "Fütterung" der Großindustrie und Reichen, die ja auch die Millionen-Spender für KURZ darstellen- sprechen für sich!

Antworten