NiederösterreichBei Tempo 100: Junge Männer führten Lenkerwechsel auf A1 durch

Zwei junge Männer führten einen waghalsigen Fahrerwechsel durch. Sie zeigten sich schlussendlich geständig.

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Eine Streife konnte die Männer bei ihrem Vorhaben beobachten © APA/THEMENBILD
 

Bei Tempo 100 haben am Sonntagnachmittag auf der Westautobahn (A1) im Raum Altlengbach (Bezirk St. Pölten) zwei junge Männer einen Lenkerwechsel in einem Auto vollzogen. Die Aktion war von einer Streife vor der Anhaltung des Wagens beobachtet worden, berichtete die Landespolizeidirektion Niederösterreich am Montag. Das Duo zeigte sich letztlich geständig und wurde angezeigt.

Beamte der Landesverkehrsabteilung hatten Geschwindigkeitskontrollen auf der Richtungsfahrbahn Salzburg beim Knoten Steinhäusl durchgeführt. Dabei wurde ein Pkw mit 130 anstatt der in dem Bereich erlaubten 100 km/h gemessen. Eine Streife nahm die Verfolgung des Autos auf, in dem sich laut Landespolizeidirektion neben dem Lenker auch ein Beifahrer sowie eine weitere männliche Person auf der Rückbank befanden, und gab Anhaltezeichen.

Während der Pkw dem Dienstwagen etwa einen Kilometer lang folgte, nahmen die Beamten wahr, dass in dem Auto die Plätze gewechselt wurden. Laut Polizei kletterte der Beifahrer auf die Rückbank, der Lenker wechselte nach rechts, danach der andere Mann ans Steuer.

Bei der Anhaltung leugneten der ursprüngliche Lenker (23) und Beifahrer (20), beide aus Wien, zunächst, ehe sie das bei 100 km/h durchgeführte Manöver gestanden. Der 23-Jährige gab an, bereits fünfmal ohne Führerschein ertappt worden zu sein. Der jüngere Mann ist laut Polizei im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung, führte diese jedoch nicht mit. Das Duo wurde wegen zahlreicher Verwaltungsübertretungen bei der Bezirkshauptmannschaft angezeigt.

Kommentare (6)
HexeLeni
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Die heilige Kuh "Auto"

Wann erkennt der Gesetzgeber, dass ein fehlender oder abgenommener Führerschein leider viele Personen nicht daran hindert, mit einem Kraftfahrzeug zu fahren. Bei diesen Personen ist die Hemmschwrlle sehr niedrig. Leider oft genau so niedrig, wie der finanzielle Hintergrund. Und als Opfer eines solchen Fahrer bleibt man auf den Kosten nach einem unverschuldet Unfall sitzen.
Erst wenn das Auto stillgelegt wird kann ein Umdrnken stattfinden. Und mancher witdxes sich überlegen, sein Auto einfach so herzuborgen.

peterherrm
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Auto beschlagnahmen....

....und Führerscheinsperre für mind. 5 Jahre.!!!

grundner10
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Nie mehr einen Führerschein ...

... für diese Personen. Die sind eine Gefahr für alle! Lebenslanger Führerscheinentzug. Wie kommen andere dazu, so gefährdet zu werden?

schandopr
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Selbstkontrolle?

Was geht in solchen Gehirnen vor, die nahezu jederzeit Gesetze, logische Richtlinien, usw. übertreten, sogar Unfälle und auch den Tod in Kauf nehmen. Gleichzeitig ist die Angst vor Blamage immens groß, Sonst würde man solche Aktionen angesichts einer möglichen Kontrolle nicht erklären können.

Pelikan22
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Wahrscheinlich unterwegs ...

zu einer CoronaDemo!

Meeresrauschen
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Selbstkontrolle

in welchen Gehirnen ???