3582 NeuinfektionenCoronazahlen bleiben hoch: Mehr als 1000 Patienten im Spital

Zahl der Todesopfer bleibt mit 13 weiteren Toten auf hohem Niveau. Prognose-Konsortium evaluierte am Freitag das Update der Lage.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
 

3582 Corona-Neuinfektionen sind in den vergangenen 24 Stunden (Stand: Freitag, 9.30 Uhr) in Österreich laut Dashboard des Gesundheits- und Innenministeriums registriert worden. Vor einer Woche waren es 2432 neue Fälle. 13 weitere Menschen starben im Vergleichszeitraum im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Damit bleibt die Zahl der Todesopfer weiter auf einem hohen Niveau. Seit Beginn der Pandemie sind 11.233 Corona-Todesfälle in Österreich gemeldet.

Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner kletterte mit dem heutigen Freitag einmal mehr deutlich nach oben. Derzeit liegt der Wert österreichweit bei 224,8 nach 212 am Donnerstag. Neuer Spitzenreiter unter den Bundesländern mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz ist dabei Salzburg mit 336, gefolgt von Oberösterreich, Niederösterreich und Steiermark (326, 244,8 bzw. 214,5). Weiters folgen Tirol (193,4), Kärnten (190,9), Wien (161,9), Vorarlberg (127,7) und das Burgenland (116,6).

Auf Normalstationen mussten in den vergangenen 24 Stunden 26 Corona-Patienten neu aufgenommen werden, auf den Intensivstationen zehn. Derzeit befinden sich 1004 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 224 auf Intensivstationen betreut.

Bisher gab es in Österreich 791.226 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (22. Oktober, 9:30 Uhr) sind österreichweit 11.233 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 751.994 wieder genesen.

Kommentare (2)
Ba.Ge.
6
9
Lesenswert?

Wieviele der Todesfälle

waren vorab in einer Intensivstation? Ich bezweifle, dass „nur“ 10 neue Patienten innerhalb der letzten 24h intensivmedizinische Behandlung benötigten, da es 13 Todesfälle gab und vermutlich der eine oder andere davon zum Zeitpunkt des Todes Intensivpatient war.

Macht keinen wirklichen Unterschied, denke ich mir nur jeden Tag bei den jeweils tagesaktuellen Zahlen …

rehlein
0
8
Lesenswert?

@Ba.Ge.

Die "neuen" Intensivfälle" versterben ja so gut wie nie, sofort, sondern man versucht intensivmedizinisch alles, um sie am Leben zu erhalten.
Manche davon schaffen es leider nicht, und versterben.

Es stimmt aber was Ihnen aufgefallen ist - die Neuzugänge sind höher, als tagesaktuell angegeben wird , denn man muß wirklich auch immer die Sterbefälle abziehen, wobei nicht alle Sterbefälle aus ICU-Stationen kommen.

Es sterben auch Covid-Pat. auf Normalstationen.
Es gibt einige sehr alte Menschen, die die Übernahme auf die ICU verweigern, und dann aufgrund eines sehr schlechten Allgemeinzustandes versterben, und es gibt Menschen, die so akut eingeliefert werden, dass es nur mehr ganz kurz zur ICU-Aufnahme kommt, man den Menschen aber nicht retten kann.

Und es versterben Menschen zuhause an Covid, weil sie glauben es geht noch, sich der Zustand bzw. die Sauerstoffsättigung so rapide verschlechtert, dass jede Hilfe zu spät kommt.

Bei Covid kann sich der Zustand innerhalb von Stunden rapide so verschlechtern, dass man z.B. am Nachmittag noch mit dem Pat. auf Normalstation geredet hat, und ein paar Stunden später ist er auf ICU und muß beatmet werden.

Andere wiederum verbessern sich innerhalb weniger Tage unerwartet so gut, dass Sie wieder entlassen werden können.

Und es versterben Covid-Positive in Pflegeheimen - es sind NICHT alle Bewohner geimpft - die wollen meist gar nicht mehr ins Krankenhaus.

Heimtückisch dieses Virus.