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Burgenlands Corona-PatientenKontroverse um burgenländische Corona-Patienten in Wiener Intensivstationen

Zwischen Wien und dem Burgenland herrscht dicke Luft. Bis zu einem Drittel der Burgenländer liegen auf Wiener Intensivstation. Im Umgebung von Landeshauptmann Doskozil weist man den Vorwurf zurück: Es habe in letzter Zeit "keinen Covid-Transfer nach Wien" gegeben.

© APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

Das Burgenland schert heute aus der Phalanx der östlichen Bundesländer aus und beendet den Lockdown. Man habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, rechtfertigt Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil den Schritt. Das Burgenland habe bei der Sieben-Tages-Inzidenz und den Fallzahlen eine nahezu "perfekte Entwicklung" zu verzeichnen.

Kommentare (11)
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dude
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Es ist ja das Normalste...

... in einer solidarischen Gesellschaft, dass man sich hilft. Wenn das Bez. Krankenhaus überfordert oder überlastet ist, hilft das LKH aus. Und wenn's dort nicht mehr geht, wird man in eine Univ.Klinik verlegt. Das war immer so und ist auch gut so!
Aber nur sollte in dieser außergewöhnlichen Corona-Situation die Solidarität auch in die andere Richtung gehen. Wenn in Wien aufgrund voller Krankenhäuser die Kaffeehäuser und Einkaufstempel geschlossen sind, wäre es mE das Mindeste, dass dies Wien-Umgebung (also NÖ und das Burgenland) auch so handhabt. Alles andere wäre eine Verhöhnung von Wien!

dieRealität2020
28
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Im Umgebung von Landeshauptmann Doskozil weist man den Vorwurf zurück: Es habe in letzter Zeit "keinen Covid-Transfer nach Wien" gegeben.

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Was man sicherlich hinterfragen und nachschlagen kann. Er würde es nicht sagen wenn es belegt werden kann. Menschlich verständlich, dass die in Wien aus den Bundesländern tätigen Arbeitnehmer durch die Symptome der Pandemie vermehrt reagieren und in die Ambulanz gehen, um von dort gegebenenfalls aufgenommen zu werden. Was sollte da Aufregendes sein.
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Ich sehe nur eine Frau Wagner die größtenteils von Tag zu Tag seit Monaten versucht krampfhaft und nahezu hysterisch alle nur möglichen Szenarien und Eventualität die es gibt und möglich sind in "ihre" Politik zuwerfen und wie eine tibetanische Gebetsmühle zu wiederholen, um Punkte zu machen. Nach dem Motto ab und zu wird es vermutlich den einen oder anderen Treffer geben.
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Ich kann verstehen, das hier der Neid einiger LH ein wenig frisst. Tatsächlich weist das Burgenland seit Tagen die beste Sieben-Tage-Inzidenz bundesweit auf, am Wochenende waren es 131 Fälle auf 100.000 Einwohner. Bei der Belegung der Intensivstation bleibt das Burgenland mit einer Auslastung von 43 Prozent Österreichs Spitzenreiter. Diese 43 % sind aber auch keine Aufregung, da das auch davon abhängt nach wie vielen Tagen der Patient auf die Normalstation verlegt wird.

In der Sitzung machte der Vertreter der Stadt Wien deutlich, zu diesem Zeitpunkt seien elf Intensivpatienten aus dem Burgenland in Wien in Behandlung, auf Normalstationen lagen 110 Personen mit einem Hauptwohnsitz im Burgenland haben. Und? Das sollte der Zustand dieser Erregung sein?

dieRealität2020
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Wie sooft macht ein politisches Hick Hack was eigentlich genaugenommen nicht Aufregendes noch Neues ist. Ein unsinniges Gezeter. Und niemand ist bereit Klartext zu sprechen. Natürlich wird politisch und medial eine Sensation daraus gemacht.

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Da der Versicherungsschutz länderübergreifend funktioniert, gehen verständlicherweise Menschen, die in Wien arbeiten und dadurch auch ihren Nebenwohnsitz in Wien haben u.a. in ein Wiener Spital und landet auch dementsprechend je nach Diagnose im Bedarfsfall auch in der Intensivstation. (egal aus welchen Bundesland sie kommen).
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Von diesen Patienten lebt auch die Wiener Gesundheitsversorgung. Das war auch schon so vor der Pandemie. Natürlich wenn wer infiziert ist und Spitalaufenthalt benötigt dann legt er sich in Wien in eine Klinik.
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Für mich ist das größtenteils unglaubwürdig wenn von manchen Seiten behauptet wird Burgenland schicke Intensivpatienten nach Wien. Mag sein das dies vereinzelt geschieht wenn eine spezifische Versorgung in einem Wiener Spital besser vorgenommen werden kann als in einer burgenländischen Klinik. Nur auch das gab es schon vor der Pandemie.
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Eigenartig und sonderbar, Ludwig hat in den letzten Tagen Doskozil angeboten Intensivpatienten zu übernehmen? Und jetzt?
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Also das entspricht der Normalität auch vor der Pandemie. >>>>>> Nachzuschlagen und zu hinterfragen <<<<<< Das geht aus den Protokollen, die der Kleinen Zeitung vorliegen, hervor. In der Sitzung machte der Vertreter der Stadt Wien deutlich, zu diesem Zeitpunkt seien elf Intensivpatienten aus dem Burgenland in Wien in Behandlung, auf Normalstationen lagen 110 Personen mit einem Hauptwohnsitz im Burgenland.
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Ein Zirkus bei dem sich alle Akteure in die Manege drängen.

Bobby_01
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Es

Muss ja nicht in jüngster Zeit erfolgt sein.
Es reicht ja wenn man schon vorher sich durch Verlagerung nach Wien Kapazitäten frei gemacht hat.
Fair ist das nicht Herr Doskozil.

Franzzz
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"Perfekte Entwicklung"

So tickt Doskozil...öffnen und die Intensivpatienten nach Wien schicken. So geht Verantwortung

UHBP
22
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Konkret waren es zu diesem Zeitpunkt elf Intensivpatienten aus dem Burgenland in Wien in Behandlung,

Wäre grundsätzlich interessant, wie sich so die "Fremdbelegung" in Österreich verteilt.
PS: Die Entscheidung ist wahrscheinlich nicht einfach, auch wenn man bedenkt, dass die 7-Tages Inzidenz in Burgenland besser als in Vorarlberg ist. Da ist es auch irgendwie schwer zu argumentieren, dass man in Burgenland nicht einkaufen darf und in Vorarlberg die Gasthäuser offen sind. Das wirklich schlimme ist, dass die Bundesregierung ihre Verantwortung komplett, wahrscheinlich wegen Überforderung, abgegeben hat.

Morpheus17
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und würden die Covid Fälle österreichweit verteilt werden,

könnte man sich den Milliarden teuren Lockdown sparen.

checker43
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Vorarlberg

war aber auf 24 Neuinfektionen pro Tag unten als geöffnet wurde (mit deutlich mehr Einwohnern als das Burgenland) und im Burgenland hat man derzeit immer noch ca. 50 Neuinfektionen pro Tag. Wenn das Burgenland auf 15 ruterkommt, kann man Gasthausöffnungen andenken. Bei der derzeitigen Inzidenz müsste man nach wenigen Wochen wieder schließen.

voit60
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In Vorarlberg

Ist die Sache leider in die Hose gegangen.

Klgfter
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geht noch immer in die hose wenn schon ........

jaja die roten ...... intensivpatienten exportieren und gegen die eigene partei arbeiten das könnens perfekt ....... und die glauben im ernst das die noch wer wählt ?

topperformance ... gratuliere !

voit60
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Blauer

Der Rote ist tatsächlich einer von euch.