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3415 NeuinfektionenRund 30 Prozent der Neuinfizierten noch keine 25 Jahre alt

Die wenigsten Neuinfektionen gibt es weiterhin in Vorarlberg, Wien hat abermals die 1000er-Grenze überschritten.

© AP
 

Das Coronavirus wird immer mehr zu einem Problem für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Das machen aktuelle Zahlen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), für die Kalenderwoche elf (15. bis 21. März), deutlich. Demnach waren knapp 30 Prozent der insgesamt 21.880 Personen, die sich in der vergangenen Woche mit dem Coronavirus infiziert haben, noch keine 25 Jahre alt.

Die 15- bis 24-Jährigen und die Fünf- bis 14-Jährigen weisen inzwischen auch mit Abstand die höchsten Sieben-Tages-Inzidenzen aller Altersgruppen auf. Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen liegt diese bei 338,0 je 100.000 Einwohner im Alter zwischen 15 und 24, bei Kindern bei 320,8 je 100.000 Einwohner zwischen fünf und 14 Jahren. Selbst Kleinkinder im Alter bis fünf Jahren, halten inzwischen bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von 103,9.

Demgegenüber geht der Anteil der Älteren an den Gesamtinfektionen signifikant zurück, wofür neben den höheren Impfquoten und den Sicherheitsmaßnahmen in Alters- und Pflegeheimen, auch eine größere Awareness bei den Senioren verantwortlich sein dürfte. Auf die über 65-Jährigen entfielen in der Vorwoche nur mehr 10,3 Prozent aller Infektionen.

Neuinfektionen steigen weiter

Bisher gab es in Österreich 519.980 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (23. März 2021, 9:30 Uhr) sind österreichweit 9.121 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 477.940 wieder genesen.

Derzeit befinden sich 2.049 Personen, aufgrund des Corona-Virus, in  Behandlung im Krankenhaus. Davon werden 437 auf Intensivstationen betreut.

Insgesamt gab es binnen 24 Stunden 3415 Neuinfektionen und 32 Todesfälle.

 

 

Kommentare (36)
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einmischer
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Generation Z

Was die Gesellschaft anscheinend nicht schafft, schafft die Pandemie sorgt für Gleichberechtigung bei den Infektionszahlen. Vielleicht dämmert den jungen Wilden jetzt einmal, dass sie nicht nur Benachteiligte sind, sondern ein nicht unerheblicher Teil des Problems..

gonzolo
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Lernt schon mal das passende Gedicht für Ostern!


Die „Maßnahmen“ übernimmt nun die Straße,
und Rudi lässt man allein.
Zu Ostern kommt dann der Hase,
legt uns Triage ins Nesterl rein.

Ich weiß – wer echte Eier hat,
geht heut noch keck spaziern,
doch eins - man sei auch wohl bedacht,
´s wär eher Zeit für´s Hirn!

gonzolo
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...

Oh schau – oh Staunen,
so viele hier ganz rot?
Hör ich gar wohl ein Raunen?
Ich weiß – ein Schnupfen macht nicht tot.

Drum spaziern wir lustig weiter,
denn niemals irrt der kleine Reiter.
Hü-Hott! - So reite weiter flott voran,
brav folgen dir gut Frau und rechter Mann!

Stemocell
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Immer mehr junge Menschen werden positiv getestet?

Ich bin ja kein Experte, aber junge Menschen müssen für gewöhnlich des Öfteren in die Arbeit, zur Uni, in die Schule oder zum Sport, was momentan ohne Test kaum noch möglich ist.
Ältere Menschen sind hingegen bereits geimpft oder haben einfach keinen Grund, sich testen zu lassen. (Beim Frisör war mittlerweile jeder)

bimsi1
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Wo wurden die Jungen angesteckt?

In der Freizeit? Bei Partys? In der Familie? Vielleicht gibt es bald eine Statistik?

Stemocell
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Eine Mischung aus Allem wahrscheinlich.

Ein Test schützt bekanntlich nicht vor Ansteckung

VH7F
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Herdenimmunität bei den Jungen?

Wie sind da die Krankheitsverläufe?

manfredpirker
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30%krautwickel

....aber Sie wissen schon, dass die 30% andere wiederum infizieren könnten, oder?

DavidgegenGoliath
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Bei dieser Teststrategie ist es selbstverständlich,

dass jüngere Menschen ein pos. Testergebnis haben, weil sie sich gezwungenermaßen öfters Testen lassen müssen!

DannyHanny
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DVG

Was hat die Häufigkeit der Testungen mit einem positiven Ergebnis zu tun?
Wenn Sie nicht infiziert sind können Sie 100x testen und Die sind negativ!
Sie haben wirklich keine Ahnung......und davon reichlich!

PetraChri
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Dunkelziffer, schon mal gehört?

bis jetzt war die Dunkelziffer bei den "Jungen" am größten (siehe Prävalenzstudie von Nov2020)
Neuere Studie gibts leider nicht, keine Ahnung müsste man das Gesundheitsministerium fragen (wahrscheinlich hat der Portier entschieden das wir das nicht brauchen, sorry für die Ironie)

Diese Gruppe wird gegenüber Frühjahr und Herbst 2020 am engmaschigsten getestet (bis zu 3 mal die Woche in Schulen). --> somit geringere Dunkelziffer und höhere Inzidenz.
Oder glauben sie das die niedrige Inzidenz (bis jetzt) real wahr?

Also unterlassen sie in Zukunft bitte ihre Ausfälligkeiten!

rebuh
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Andererseits, es kommen täglich über 3000 dazu,

die keine Impfungen brauchen, seht doch auch mal das positive!

lucie24
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Vor allem für die Kinder

ist es ohnehin fast immer unproblematisch.

erstdenkendannsprechen
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das gilt so nicht mehr unbedingt:

die britische mutation b 1.1.7 führt zu mehr schweren verläufen, sodass sich jetzt auch kinder - auch in österreich - unter den krankenhauspatienten finden. in großbritannien (wo diese mutation schon ein, zwei monate länger breit grassiert) finden sich nun wöchentlich ca. 100 kinder mit dem schon beschriebenen postviralen syndrom in den krankenhäusern ein (wenn ich das dann auf die österr. bevölkerung herunterbreche wären das so 10 - 12 kinder wöchentlich, bei gleichem infektionsgeschehen natürlich). so weit sind wir noch nicht, aber diese unbedenklichkeit meinen kindern gegenüber habe ich jetzt so nicht mehr.

dude
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Ja, rebuh, Humor hilft wirklich in verzweifelten Zeiten!

Always look on the bright side of life...

eleasar
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Wichtiger als die Zahl der Neuinfizierten

ist die Situation auf den Intensivstationen. Schließlich entscheiden diese Zahlen über sämtliche Maßnahmen wie auf- und zusperren.

Hier fehlen aber präzise Zahlen, transparente Daten und Fakten. Warum erfahren die österreichischen BürgerInnen nichts darüber? Warum gibt es keine Aufschlüsselung wie in anderen Ländern nach Geschlecht, Alter, Vorerkrankungen, BMI, Tabakkonsum, sozioökonomischen Status, etc. ?

Das hätte dann mal Aussagekraft. Die Zahl der Neuinfizierten ist da eher sekundär.

Natur56
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Ja richtig

weil entweder keiner kann, will oder macht. Gehört so unter "das haben wir immer so gemacht" Wenn es keinerlei Plan und Anweisungen gibt vom Gesundheitsministerium wer Solls machen. Ist ja das Gleiche beim Impfen, die Krankenkassen hätten das übernehmen können, aber nein wir müssen wieder irgendwelche Koordinatoren die unbedingt einen Posten brauchten hinsetzen usw. Österreich ist noch immer nicht aus der KuK-Zeit aufgestiegen.

silentbob79
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@eleasar

Welchen Unterschied macht es ob ein Intensivpatient ein Manderl oder ein Weiberl ist? Raucher oder Nichtraucher? Dick oder dünn? Alt oder Jung? Arm oder Reich? Es mag vielleicht bei der Auswertung der Folgen eine Rolle spielen, also bspw. dass gewisse Vorerkrankungen oder das Alter die Überlebenswahrscheinlichkeit in der Intensivstation beeinflussen, oder andere Langzeitfolgen erwarten lassen. Für die akute Behandlung ist es aber absolut nebensächlich. Außer natürlich man bereitet sich schon auf eine Triage vor und sagt 80jährige überleben die Intensivbehandlung sowieso nur zu 20%, deswegen werden sie garnicht erst aufgenommen ...

Prinzipiell stimmt es natürlich, die reine Zahl der Neuinfektionen wäre relativ egal. Nur leider zeigen sämtliche Statisiken weltweit sehr deutlich: Die Zahl der Spitalspatienten und Intensivpatienten korreliert sehr stark mit der Zahl der positiv getesteten. Zwar in einem gewissen zeitlichen Abstand und auf deutlich niedrigerem Niveau. Aber wenn die Zahl der Infektionen steigt, steigt auch die Zahl der Spitals- und Intensivpatienten.

Natur56
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N e i n

so ist es nicht, denn wer mehr testet bekommt mehr Zahlen und damit auch positive Tests, aber im Verhältnis dazu sinken die Intensivpatienten. Alles samt eine Milchmädchenrechnung aber.......

silentbob79
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Und warum hat dan

beispielsweise Wien mehr Intensivpatien als je zuvor? Ja auch mehr als bspw. im November wo wir den absoluten Höchststand an täglichen Neuinfektionen hatten, aber nur einen Bruchteil der täglichen Tests?

Ja, wenn man deutlich mehr testet findet man mehr Infizierte. Ja wenn man mehr asymptomatisch Infizierte findet, sinkt der Anteil an Intensivpatienten an den Gesamtfällen. Trotzdem ist in Österreich die Anzahl der Intensivpatienten in den letzten 3 Wochen von 296 am 1. März auf 436 am 23. März gestiegen. Ein Anstieg von fast 50%. Aber die Anzahl der Tests ist in dem Zeitraum nahezu gleich geblieben. Oder wollen Sie diesen Anstieg auch durch irgendwelche Zahlentricks wegdiskutieren?

SagServus
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Das hätte dann mal Aussagekraft.

Welche Relevanz sollen die Daten genau haben?

Das mag eine statistische Relevanz haben ist für die Belegung der Intensivbetten aber komplett irrelevant.

Ausser natürlich, sie bereiten bereits eine Triage vor und wollen mal vorsortieren, er im Falle einer Überfüllung sein Intensivbett wieder hergeben soll.

eleasar
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@SagServus

Nun ja, wenn die Zahlenauswertung ergibt, dass zB 80% der unter 50-Jährigen Intensivpatienten einen BMI von über 30 haben und/oder Raucher ist, dann kann man herauslesen, dass Übergewicht und Rauchen ein großer Faktor sind und darauf reagieren, zB indem man diese Gruppe bei der Impfung vorzieht. Oder ihnen eine FFP2-Maskenpflicht auferlegt und dem Rest der Bevölkerung eine normale Maske zugesteht. Eine bloße Altersangabe sagt nämlich fast gar nichts aus.

Guten Daten ermöglichen gezieltere Schwerpunktsetzung und erhöhen den Handlungs-Spielraum, anstatt alle in Kollektivverwahrung zu nehmen.

erstdenkendannsprechen
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haha - bei welcher impfung soll man sie vorziehen?

nicht mal die bereits bekannten risikopatienten konnte der impfplan eingehaltern werden.

Parsec
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@elesar

Es gibt einen Tweet eines Notfallmediziners (einfach "Internist Intensivstation Wien Wolfgang Hagen" googeln.
Zitate:
"Wir haben mit 165 belegten Betten den Höchststand von 162 vom 21.11.2020 übertroffen"
"Aber man kann nicht ruhig zusehen, wie wir nur mehr einen kleinen Schritt von London Dezember 2020 entfernt sind. Während über "kluge Öffnungen" gesprochen wird und jeden 2.Samstag Coronaleugner durch Wien ziehen, bricht die Intensivversorgung gerade zusammen."
Lesen Sie den ganzen Tweet. Das ist ein Bericht eines Arztes, der hautnah am Geschehen ist. So schaut es in Wien auf den Intensivstationen aus...

cgross
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...

... wen interessiert die Meinung eines Arztes der an forderster Front mitarbeitet, wenn doch Flügel TV und andere ganz was anderes predigen... Martin Moder hat heute wieder einen guten Post online gestellt. Zitat "Als Optimist möchte ich anmerken, dass es nach dem Kollaps des Gesundheitssystems und harter Triage viel leichter sein wird irgendwelche Maßnahmen zu beschließen"

Natur56
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ja und was passiert

unser Gesundheitsminister stellt die Impfordnung nicht um, nein er verharrt weiterhin die Pensionisten zu impfen die wirklich zu Hause bleiben können anstelle die Jungen. Langsam bezweifle ich wirklich seinen Hausverstand und auch die Kompetenz wenn man hört dass er den Vertrag mit der EU nicht einmal gelesen hat. Wo gibts denn sowas er ist rücktrittsreif!

 
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