Franz Fischler im Interview"Was in Tirol passiert ist, war ein Schuss ins eigene Knie"

Franz Fischler ärgert sich über Tiroler Empfindlichkeiten und Sturheit, warnt vor langfristigen Folgen der Coronakrise für das Image des Landes und spricht über fehlende Rücktrittskultur in Österreich sowie Bundeskanzler Kurz als Getriebenen.

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Franz Fischler hadert mit der Tiroler Politik © imago/Roland Mühlanger
 

Herr Fischler, wie fühlt es sich an, in einem offiziellen Mutationsgebiet namens Tirol zu leben?
FRANZ FISCHLER: Das ist für mich keine Gefühlsfrage. Man sollte überhaupt von der gegenwärtigen Gefühlsduselei auf allen Seiten wegkommen – auf Tiroler Seite mit den Empfindlichkeiten und auswärts mit dem An-den-Pranger-Stellen Tirols. Angenehm ist das alles jedenfalls nicht, weil es große negative Folgen haben wird.

Wie halten Sie es als kosmopolitischer Tiroler? Schimpfen oder das Land verteidigen?
Ich leide unter dem derzeitigen Zustand. Einerseits darunter, dass vielfach ungerechtfertigterweise auf Tirol hingehauen wird, aber andererseits leide ich auch darunter, wie teilweise dilettantisch die Reaktionen aus Tirol auf diese Angriffe sind.

„Man zeigt seit Monaten mit dem Finger auf uns, wir haben es satt, ständig verurteilt zu werden, man wird die Tiroler schon noch kennenlernen“: Aussagen von Tiroler Politikern und Funktionären in den vergangenen Tagen. Was steckt hinter diesen polternden Abwehrreflexen?
Da werden alte Vorurteile der Bundesländer gegen die Hauptstadt Wien reaktiviert. Die sind ja nie zur Gänze verschwunden. Jetzt kann man wieder einmal sehr praktisch diese Keule gegen Wien bedienen – nicht beachtend, dass das kontraproduktiv für alle Beteiligten ist.

Ist das historisch gewachsen?
Ja, einerseits waren die Tiroler immer schon aufmüpfig. Andererseits genoss Tirol schon vor 500 Jahren unter Kaiser Maximilian besondere Privilegien. Später erhielten die Tiroler immer wieder Privilegien und das führte dazu, dass sie glaubten, ein Recht auf Privilegien zu haben. Im Verhältnis zu Bayern gab es auch immer wieder Aversionen, die schließlich auch zu kriegerischen Auseinandersetzungen führten. Und das ist nicht 500 Jahre, sondern erst 200 Jahre her.

„Schlachten, die man nur verlieren kann, sollte man gar nicht führen“, haben Sie jüngst in einer TV-Diskussion konstatiert.
Wenn der Hang zur Eigenständigkeit und dieser hohe Grad an Freiheitsdrang in Sturheit ausartet, geht das schief. Dann erreicht man nämlich genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich erreichen möchte.

Der Psychologe Klaus Ottomeyer vergleicht den aktuellen Tiroler Abwehrkampf mit dem von Jörg Haider kultivierten „Alle sind gegen uns“ in Kärnten. Sehen Sie da auch Parallelen?
Sowohl bei Haider als auch bei einigen Personen der letzten Tage war das eine politische Instrumentalisierung. Man darf nicht vergessen, dass Herr Haider ein ziemlich genialer Politiker war. Er wusste genau, womit man die Leute reizen und aufhetzen kann – gegen Wien oder gegen was auch immer. Haider hatte Erfolg damit. Was in Tirol zuletzt passiert ist, war eher ein Schuss ins eigene Knie, ein Rohrkrepierer.

Mit Schmäh kann man auf Dauer nur im Kabarett punkten. Im Tourismus sollte das schon längst überholt sein.

Franz Fischler

Alemannische Sturheit, gepaart mit ein wenig südeuropäischer Verschlagenheit: Sieht so der prototypische Tiroler aus?
Nein, ich glaube, dass das Vorurteile sind. Alemannisch ist ja nur ein kleiner Teil von Tirol. Wenn man den Charakter der Tiroler beschreiben wollte, muss man in die Tiroler Siedlungsgeschichte zurückgehen. Die Tiroler kommen nicht aus Italien. Es gab den bajuwarischen Siedlungsraum im Osten, den rätoromanischen Siedlungsraum im Westen und eine Enklave in Osttirol mit slawischem Einfluss. Charaktermäßig unterscheiden sich die Menschen westlich und östlich von Innsbruck noch heute. Tirol war jahrhundertelang ein ungeheuer armes Land, es hat nichts gegeben außer Landwirtschaft und nicht sehr ergiebigen Bergbau. Der Tourismus kam erst nach dem Ersten Weltkrieg in Schwung.

Derzeit steht die Tourismusbranche still – aber mit dem Skilehrer-Schmäh wird dann alles wieder gut, oder?
Mit Schmäh kann man auf Dauer nur im Kabarett punkten. Im Tourismus sollte das schon längst überholt sein.

Felix Mitterer arbeitet an einer Fortsetzung der „Piefke-Saga“. Ist die Tiroler Realität längst die bessere Satire geworden?
Die Ischgl-Saga. Das ist natürlich zu einer Art Synonym für Tiroler Tourismusverhalten geworden. Eigentlich auch für viele unverdientermaßen. Man kann nicht sagen, die Touristiker, die sind alle wie das Kitzloch in Ischgl. Das ist unfair. Es gibt in Tirol ausgezeichnete Touristiker, international anerkannte und führende Betriebe – aber auf die hört man zu wenig.

Wie werden die Causa Ischgl und die aktuellen Diskussionen das Image Tirols beeinflussen?
Kurzfristig verursacht das einen immensen Schaden. Aber wenn die Verantwortlichen des Landes nicht rasch ein Konzept vorlegen, um insbesondere die Südafrika-Mutation im Griff zu haben, dann wird es einen bleibenden Schaden geben. Das hängt jetzt alles sehr stark davon ab, was Tirol in den nächsten Wochen machen wird.

Was sollte Tirol machen?
Maßnahmen sind wichtig, nicht Marketing. Maßnahmen, die sicherstellen, dass man das Virus nicht nach außen trägt und zudem zu Hause wirksam bekämpft. Man muss der Öffentlichkeit beweisen, dass man ernsthaft an die Sache herangeht. Nur auf diese Weise kann man wieder Vertrauen gewinnen.

Wie sehr erschweren die engen Verflechtungen zwischen Politik, Wirtschaft und Tourismus in Tirol diese Bemühungen?
Enge Verflechtungen liegen in der Natur der Sache. Problematisch ist, dass diverse Touristiker und Lobbyisten glauben, dass die Tiroler Politik nach ihrer Pfeife tanzen muss. In den letzten Tagen ist sehr deutlich geworden, dass das von der Bevölkerung nicht mitgetragen wird. Jetzt müssen sich die Touristiker selbst bei der Nase nehmen und intensiv darüber nachdenken, welches Verhalten in der heutigen Zeit angebracht ist. Abgesehen davon bin ich zutiefst überzeugt, wenn es kein gründliches Umdenken über die Zielsetzungen, die Art und Weise, wie man Tourismus in Zukunft betreiben soll, gibt, dann wird der Tourismus in Tirol sehr schwierigen Zeiten entgegengehen.

Ich bin ein freier Bürger und ungeeignet für Message Control.

Franz Fischler
Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg steht schon seit der Causa Ischgl unter Druck. Landeshauptmann Günther Platter stolpert durch das Krisenmanagement. Wären längst Rücktritte fällig?
Rücktritt ist ein Wort, das in der österreichischen politischen Terminologie nicht vorkommt.

Davon will auch Finanzminister Gernot Blümel trotz Korruptionsermittlungen nichts wissen. In der türkis-grünen Bundesregierung kracht es an allen Ecken und Enden. Wie lang geht das noch gut?
Die einfache Antwort auf diese Frage ist: Wo ist die Alternative? Bei allen Schwierigkeiten, die es gibt – eine Zusammenarbeit zwischen Schwarz und Grün scheint mir immer noch zukunftsweisender als eine zwischen Schwarz und Blau.

Sie sind also Teil der schwarzen ÖVP, nicht der türkisen?
Ich bin ein freier Bürger. Ich kritisiere an den traditionellen Schwarzen gewisse Dinge und auch an den Türkisen. Ich halte nichts von Stereotypen und will da meine eigene Position behalten. Ich bin ungeeignet für Message Control.

Stichwort Message Control: Wie beurteilen Sie das Krisenmanagement der Bundesregierung?
Die größten Probleme, die ich sehe, sind, dass zu wenig vorausgeplant wird, zu wenig klargestellt wird, warum gewisse Maßnahmen notwendig sind und dass zu wenige Fakten produziert werden, um als Bürger beurteilen zu können, wie die Maßnahmen funktionieren. In den letzten Wochen hat es auch grobe Kommunikationsmängel zwischen Bund und Land gegeben. Diverse Zahlen, die zum Beispiel von der Ages gekommen sind, haben mit den Zahlen, die von der Politik gekommen sind, nicht zusammengepasst. Da gibt es Probleme, die dringend beseitigt gehören.

Hat Bundeskanzler Sebastian Kurz das alles noch im Griff?
Der Bundeskanzler ist ein Getriebener in diesen Fragen geworden, der Zurufe von allen Seiten bekommt. Es ist sicher nicht leicht, sich durch diesen Dschungel durchzuarbeiten. Wichtig wäre, dass er zu seinem Verhalten, das er früher an den Tag gelegt hat, zurückkehrt. Er war bekannt dafür, dass er jemand ist, der zuhören kann und nicht doktrinär irgendetwas in die Welt setzt. Er war offen für frische Ideen von außen. Das ist momentan in der Öffentlichkeit nicht mehr spürbar.

Fragt Kurz Sie um Rat?
Früher hat er mich öfter einmal gefragt, in letzter Zeit habe ich eigentlich keinen Kontakt zu ihm gehabt.

Waren Sie kürzlich eigentlich auch einmal Golfspielen in Südafrika?
Nein, ich spiele überhaupt nicht Golf. Weder in Südafrika noch sonst wo auf der Welt.

Zur Person

Franz Fischler wurden 1946 in Absam (Tirol) geboren. Er studierte Landwirtschaft an der Boku. Von 1989 bis 1994 war er Landwirtschaftsminister, von 1995 EU-Kommissar für Landwirtschaft. Fischler war von 2012 bis 2020 Präsident des Forums Alpbach.

Kommentare (24)
rochuskobler
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Schuss ins eigene Knie, der noch lange weh tut

..die Tiroler haben es sich mit ihren Melkkühen, den Touristen, nun endgültig verscherzt. Das Weinen und Zähneknirschen der Tiroler werden wir noch lange hören, allerdings mit einer gewissen Genugtuung. Der Felix Mitterer wird das Ganze in bewährter Weise literarisch und filmisch aufbereiten. Daran können wir uns dann alle erfreuen.

seierberger
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Schuss ins Knie

Mir tun nur die vielen Tiroler leid, die da nicht einmal diese Politik- bzw Funktionärselite gewählt haben bzw deren wirklich rülpelhafte Gehabe schon aus dem Hals heraushängt.

Ist es so schlimm, sich ein oder zwei Mal in der Woche gratis testen zu lassen, wenn man das Bundesland wirklich verlassen muss?

HASENADI
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Traditionsbewusste Tiroler Prangerstutzenschützen vs.

message-controllierte Wiener Geilomobilisten, dagegen war Kapfenberg gegen Simmering ein Spiel in aller Freundschaft...🤔

Lodengrün
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Reden

war schon stets seine Sache, Ergebnisse seiner Arbeit sind uns nicht bekannt.

Nixalsverdruss
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Wo waren Sie von 1989 bis 2004?

Sie meinen Franz Fischler?
Ergebnisse seiner Arbeit sind IHNEN nicht bekannt?
Einfach nachlesen - er war ein Minister und EU-Kommissar, der auch in Kreisen der SPÖ und Europäischen Sozialdemokratie hohes Ansehen genoss.
Man kann auch sagen, dass er die Agrarpolitik in Europa ein Stück weit in die richtige Richtung gerückt hat.

Lodengrün
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Ja@nixalsver...

ich hatte ihn die ganze Zeit auf dem Radar. Auch ist mir seine Tätigkeit als EU Kommissar bekannt über die SEINE kleinen Bauern sagen er wäre ihr Totengräber gewesen. Nur für die Landwirtschaften ab xx Hektar hätte er sich eingesetzt. War auch eine Zeit in der viele der Partei den Rücken zuwandten.

DergeerderteSteirer
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Wie die meisten welche sich für politische Ämter entscheiden @Lodengrün, ..................

in Betrieben wie in der Marktwirtschaft sind sie großteils hoffnungslos verloren, wie ich's stetig vertrete ......... die müssten mal anständig und produktiv "hackeln" das sie vom arbeiten ins schwitzen kommen .....................

Peterkarl Moscher
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mei liaba Steirer !

Gebe ich Dir recht, die einzigen Körperteile die bei diesen Leuten schwitzen
sind der rechte Daumen und der rechte Zeigefinger wo sie am ersten die
Geldscheine zählen, nach dem Motto " wo war meine Leistung".

DergeerderteSteirer
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Zusatz zu ............... Wie die meisten welche sich für politische Ämter entscheiden @Lodengrün,

in Betrieben sind jene dann als Betriebsräte oder Betriebsratsvertrauenspersonen tätig, die haben zum Großteil auch nur die große "Klappe", wenn's ans eingemachte geht haben's entweder keine Zeit, sind nicht erreichbar usw., da ist mein Erfahrungsschatz damit und das Erlebte in vielen Arbeitsjahren einfach schon sehr groß.

Balrog206
9
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Ins

Schwitzen werden div Politiker des Öfteren von der Gemeinde bis zum Bund bei ihrer Arbeit kommen wenn sie sich entscheiden müssen div Angebote € an nehmen zu können oder ehrlich zu bleiben !

Ogolius
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Beschämend.....

..... und immer die gleichen Bundesländer und Täter... In diesem Bereich herrscht ein anderer gesellschaftlicher Zugang zu Vorgaben und Entscheidungen. Das Motto „mia san mia“ ist eine unumgängliche Wertschöpfung des Bergvolkes. Wenn sie großteils auch ein liebenswürdiger Menschenschlag sind, so hält sich das Verständnis zu Geld und Gefahr leider in keiner gesunden Relation. Und: „haben keine Schuld und haben immer alles richtig gemacht“ ...“die werden uns noch kennen lernen“ - irgendwelche ein übersteigertes Selbstvertrauen und schwer an der Grenze zur Hybris. Darauf hinzuweisen, dass gewisse Privilegien bereits vor 500 Jahren bestanden haben zeigt, dass in diesem Landstrich die Zeit irgendwie stehen geblieben ist 😳

Stadtkauz
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Hier geht es nicht um einen Kampf Tirol gegen Wien

Einzelne, politisch gut vernetzte Tiroler Wirtschaftsmagnaten schaden zusammen mit ihren Politfreunden durch ihre Vorgangsweisen während der Corona-Pandemie ganz Österreich und nicht nur Wien. Einzelne Nachbarländer haben aus der Situation auch schon die Konsequenzen gezogen. Weitere werden folgen. Und viele Menschen in Österreich schweigen jetzt dazu und zeigen ihre Mißbilligung dann dadurch, dass sie künftig statt nach Tirol wo anders hinfahren werden.

Civium
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Herr Fischler ein grosser Schwarzer

Europäer ein Tiroler ein Österreicher mit romanisch slawisch alemannischen und bajuwarischen Genen und vor allem ein guter Politiker!!

Herr Fischler erklären sie ihren Landsleuten, daß Wien ganz Österreich und nur der Sitz der Bundesregierung ist!

Eindreschen auf die Bundeshauptstadt ist nur ablenken von Problemen im Land!!
Man. stelle sich vor wir hätten eine rote Kanzler/in , ich denke die Tiro!er Schützen würden in Wien aufmarschieren!!
Herr Mitterer das Drehbuch für die Fortsetzung der Pifkesaga ist noch nicht festgeschrieben, es gibt noch viel zu ändern!!

scionescio
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„ Maßnahmen sind wichtig, nicht Marketing...“

Der Herr Fischler ist eben noch ein Schwarzer und kein Türkiser.

„ Die größten Probleme, die ich sehe, sind, dass zu wenig vorausgeplant wird ....“

Das ist eben die Konsequenz, wenn Nicht-Können auf Nicht-Wollen trifft!

Wie wird es weitergehen?
„ Mit Schmäh kann man auf Dauer nur im Kabarett punkten.“ - irgendwann wird das auch der letzte naive, aufgehetzte und geblendete Türkis-Wähler begreifen!

Nixalsverdruss
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Wenn Sie an anderer Stelle über andere von einem "Partei-Troll" schreiben ...

... dann kommen SIE SELBST schön langsam in Erklärungsnotstand!

DannyHanny
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Und täglich grüsst das Murmeltier!!

Jeden Tag pünktlich die" türkise Wähler" Beleidigung......naiv, aufgehetzt, geblendet!
Wen ich jemand in der SPÖ wäre und die Kommentare in den Zeitungen mitverfolgen würde, dann wäre der schon längst ausgeforscht, der der Partei einen solchen Bärendienst erweist!
Die Leute wollen diese " hetzerische, hasserfüllte, fanatische, auf die anderen hindreschende Art" nicht....da können sie auch gleich den Kickl wählen!

scionescio
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@Hanni: ... da mag es anscheinend eine türkise Jüngerin gar nicht, wenn ihr der Spiegel vorgehalten wird und sie dich ertappt fühlt ....

... ich glaube, dass es „die Leute“ nicht wollen, wenn jemand, dem vermutlich das Fehlen vom Kugelschreiberverteilen bei Predigten des Messias schon so sehr aufs Gemüt schlägt, dass sie glaubt im Namen „der Leute“ zu sprechen- immerhin haben 80% der Österreicher nicht Türkis gewählt ... und das aus gutem Grund!

Nixalsverdruss
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ad scionescio: Um es genau zu nehmen:

Nationalratssitzung 2019:
SPÖ: 16.8 % der Wahlberechtigten
ÖVP: 27,9 % der Wahlberechtigten

Woran liegt das?
Aber nachdem ich weiß, dass Sie gar kein Roter sind, bestürzt mich Ihr "Geschreibsel" noch mehr...

scionescio
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@Nix: scheint am sinnerfassenden Lesen zu liegen....

... wenn ich von allen Österreichern schreibe und du dann mit den Wahlberechtigten kommst ...

DergeerderteSteirer
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Da haben sehr viele Leute ein Megaproblem wenn sie den Spiegel vorgehalten bekommen und sich ertappt fühlen, ...............

dies ist heutzutage das Hauptproblem sehr vieler Leute @scionescio, egal welche Gebiete und welche Gegebenheiten es betrifft !!
Realistische und sachbezogene Kritik empfinden dann viele als persönliche Einschränkungen, leider ist "das Denken über den Tellerrand hinaus" für einige durch ihr "ich........ich..........ich" und durch die egoistische Ignoranz im ständigen Fortschreiten !!
Wie von dir korrekt beschrieben .......... "Das ist eben die Konsequenz, wenn Nicht-Können auf Nicht-Wollen trifft!" .......... völlig korrekt und richtig, das sich da einige in ihrer Lethargie dagegen aufbäumen ist schauderhaft !

DannyHanny
9
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Steirer

Rot pickt Rot kein Auge aus......schon klar!
Egoistische Arroganz......trifft das nicht auch auf Die zu, die glauben das Verordnungen und Massnahmen nicht gekommen wären, alles besser wäre, der Virus sich in Luft aufgelöst hätte......wenn Spö, Neos.....in der Regierung wären!
Da würden Sie jetzt vor Ihrer Tastatur sitzen und auf Biegen und Brechen alles verteidigen, was die Regierung verordnet, beschliesst und auch bei den Fehlern, nicht " ganz so überkritisch" reagieren! Wetten!

DergeerderteSteirer
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So kannst dich täuschen @DannyHanny, ..................

für mich zählen Leute (Personen) die für den Bürger substanzielles und realistisch durchführbares tätigen, die Parteiideologien gehen da komplett aussen vor !!
Jene die sich als "Volksvertreter" (Politiker allgemein) vor den Wahlen titulieren und nach den Wahlen geht vieles in Rauch und Asche auf weil sehr vieles nur mehr propagandistisch angehaucht ist , auf die verzichte ich ohne wenn und aber, für mich zählen Fakten, alles andere ist verlorene Mühe !!

DannyHanny
12
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Scio!

Bitte die Wahlergebnisse der letzten Nationalratwahl noch einmal kontrollieren......
Hilft auch nix...wenn Sie jetzt wieder auszucken, mich verunglimpfen usw. Und sehen Sie deswegen, sind Sie nicht ernst zunehmen, weil Sie alles und jedes, Ihrem Hass auf Kurz und den Türkisen unterordnen!
Abgesehen natürlich von Ihrer " einnehmenden" Art, die Sie hier regelmässig an den Tag legen! Die ist aber nicht wirklich ein Problem, " man ist halt gerne wer"!

viola68
10
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Klueger

Werden die Tiroler aber nicht. Angeblich viele bei verbotener Demo in Wien