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14 Angeklagte20 Kilo Drogen gehandelt: Kroate erhielt acht Jahre Haft

Der Mammutprozess mit 14 Angeklagten endete mit insgesamt elf Schuldsprüchen, zwei Freisprüche und einer Diversion.

© (c) APA/BARBARA GINDL
 

Der am 13. Mai im Kolpinghaus in Salzburg gestartete Prozess gegen 14 Angeklagte wegen Handels mit rund 20 Kilo Drogen ist nach nächtlicher Urteilsberatung am Freitag in der Früh zu Ende gegangen. Der hauptbeschuldigte 50-jährige Kroate wurde zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt. Laut dem Wahrspruch der Geschworenen handelte es sich nicht um eine kriminelle Organisation.

Für die insgesamt 14 teils geständigen Angeklagten gab es elf Schuldsprüche, zwei Freisprüche und eine Diversion. Die Urteile sind nicht rechtskräftig. Die Laienrichter haben die Frage verneint, wonach der Kroate laut dem Vorwurf der Staatsanwaltschaft der Kopf einer Drogenbande gewesen sei.

Die weiteren Freiheitsstrafen reichten von drei Jahren unbedingt, über 24 Monate teilbedingt, bis zu sechs Monaten bedingt. Das Suchtgift soll von April 2018 bis März 2019 unter Federführung des Kroaten vorwiegend von Belgien und den Niederlanden nach Österreich geschmuggelt und von heimischen Unterhändlern zum Großteil gewinnbringend verkauft worden sein.

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