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OberösterreichVon 16-Jährigem attackiert: Mann starb nach Faustschlag

Der 38-Jährige war am vergangenen Freitag kurz vor Mitternacht von einem 16-Jährigen mit einem Faustschlag niedergestreckt worden.

© (c) APA/WERNER KERSCHBAUMMAYR/FOTO-K (WERNER KERSCHBAUMMAYR/FOTO-KERSC)
 

Eine eigentlich harmlose Auseinandersetzung bei der Straßenbahn-Haltestelle am Linzer Hauptplatz am Freitag der Vorwoche hat tragisch geendet: Am Dienstag ist einer der Beteiligten, ein 38-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung, an den Verletzungen gestorben, die er als Folge eines Faustschlages erlitten hatte. Der mutmaßliche Täter ist ein erst 16 Jahre alter Bursch.

Die Auseinandersetzung der beiden Männer hatte bereits am Abend in einem Lokal begonnen, schilderte ein Sprecher der Polizei der APA. Nach dem - rein verbalen - Streit trennten sich zunächst ihre Wege. Gegen Mitternacht stießen sie aber bei der Straßenbahn-Haltestelle am Hauptplatz erneut aufeinander. Dabei versetzte der Jugendliche dem 38-Jährigen einen Faustschlag ins Gesicht. Der Mann fiel rückwärts zu Boden und schlug dabei so unglücklich mit dem Kopf auf, dass er eine schwere Kopfverletzung erlitt und das Bewusstsein verlor.

Er habe Angst gehabt, selbst angegriffen zu werden, und habe deshalb seinem Kontrahenten den Schlag verpasst, gab der 16-Jährige später gegenüber der Polizei an. Der Verletzte wurde mit der Rettung ins Kepler Uniklinikum Linz eingeliefert. Dort erlag er am Dienstag seinen Verletzungen.

Der Täter stieg nach der Auseinandersetzung in eine Straßenbahn Richtung Urfahr. Ein Zeuge konnte der Polizei aber eine Personenbeschreibung geben. Die Ermittler sichteten dann auch das Material aus der Videoüberwachung und forschten in der Folge den 16-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land aus. Nach der Vernehmung wurde der 16-Jährige seinen Eltern übergeben.

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Airwolf
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Frei

Ist ja auf freien Fuß .
Ist ja nix passiert.
Keine Identität.
Unser Rechtssystem.

dascabrio
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lebenslanges Zahlen

Der 16 jährige sollte nach seiner Verurteilung , ein Leben lang zur Zahlung von Schmerzensgeld , Schulgeld und so weiter für die Kinder aufkommen. Damit er weiß was es heißt einen Menschen am Gewissen zu haben!! Mir ist die Familie von Berufswegen bekannt. Ich weis das der Schmerz nie vergeht !! Bin in Gedanken bei seiner Familie!!

michael787
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Warum eigentlich...

... verschweigt die KlZtg, dass das Opfer Vater von drei kleinen Kindern war? Das ist doch eigentlich jenes Faktum, der das ganze noch tragischer macht, als es so schon ist. Da hätte man die Story ganz anders aufbauen, den Fokus weg vom Täter und hin zum Opfer richten können. Damit hätte man auch die Reaktionen der Leser von Hass zur Anteilnahme bewegt. Keine Zeit zum Recherchieren?

FlushingMani
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Warum eigentlich...

...verschweigt die KlZtg, dass der Täter 2 Geschwister hat?
Weil es für einen Zeitungsbericht völlig irrelevant ist.
Die Tat ist hässlich, daher der Hass.

feringo
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Justiz von der Straße

Für mich völlig unverständlich diese Vorverurteilungen hier. Niemand kann aufgrund dieser Zeitungsschilderung wissen, was da genau passiert ist. Ich ahne, wie schnell es früher zu Lynchjustiz gekommen ist. Danke michael787 für Ihre Besonnenheit!

michael787
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Ja, feringo

Es ist bedenklich, wie viele Menschen die Justiz offenbar lieber selbst in die Hand nehmen und damit den Rechtsstaat verabschieden. Auch herrscht oft der Irrglaube (siehe Hildegard11), dass das Nichtverhängen einer U-Haft gleich Straffreiheit bedeutet. Ignoranz, gepaart mit Wut, ist gefährlich.

lexx877
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Mord?

Er soll natürlich bestraft werden, aber er wollte ihn sicher nicht umbringen.

Reipsi
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Von dem hat der

der Tot ist , nix.

MaBe
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Hat er

aber.

Reipsi
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16 Jahr und schon

einen umgebracht , was hat der noch für eine Zukunft ? Schlägertyp - Eltern - Oberösterreicher das reicht.

Hildegard11
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Einfach...

...in die Strassenbahn steigen. Flucht und unterlassene Hilfeleistung !! Für Koronasperrstunde und Falschparken wird gestraft, aber Mord und Totschlag wird toleriert??? Nix leisten und Menschen attackieren. 10 Jahre Gefängnis mindestens.

Hildegard11
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Die reine Anarchie!

Ab ins Gefängnis. Was ist das für eine Justiz?

michael787
17
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Verehrte Hildegard11

Das, was Sie fordern - nämlich dass Sie (oder der Mob) bestimmen, wer "ab ins Gefängnis" muss -, das ist Anarchie. Überlassen wir diese Entscheidung doch bitte der Justiz. Bedenklich, wie viel Zustimmung Sie für ihre den Rechtsstaat untergrabende Forderung bekommen. Der 16-jährige wird wahrscheinlich sowieso ins Gefängnis kommen, aber eben erst nach einem ordentlichen Gerichtsverfahren.

michael787
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Wozu die Aufregung?

U-Haft wird verhängt bei Tatbegehungs-, Flucht- oder Verdunkelungsgefahr. Alle drei sind nicht im konkreten Fall wohl nicht gegeben. Seine Haftstrafe - vermutlich wegen absichtlicher Körperverletzung mit Todesfolge - wird er schon noch bekommen. Ob er die Zeit im Gefängnis zur Gänze unter dem Titel "Strafhaft" oder einen Teil davon unter dem Titel "Untersuchungshaft" verbüßt, ist letztlich völlig egal. Eine U-Haft wird ja auf die Strafhaft angerechnet und verlängert diese nicht. Und das Nichtverhängen einer U-Haft bedeutet ja nicht, dass es kein Strafverfahren gibt.

pleul50
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warum wird eine U - Haft verhängt wegen vergehens gegen das Unterhaltschutzgesetz?

wo es nur um Geld geht und Wohnsitz und Arbeit vorhanden waren?
Urteil war: die U-Haftzeit!!!

Würde mich interessieren wo da Tatbegehungs-, Flucht- oder Verdunkelungsgefahr besteht?

michael787
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Lieber pleul50

Ich kenne den konkreten Fall nicht, grundsätzlich muss der Grund für die Verhängung der U-Haft im richterlichen Beschluss angeführt sein. Dort ist er nachzulesen.
Möglicherweise war Fluchtgefahr gegeben (hatte der Verdächtige enge Beziehungen zum Ausland?) oder es bestand Verdunkelungsgefahr (hätte er in Freiheit Beweismittel ändern können, um das Ausmaß seiner Tat zu verschleiern, oder hätte er Zeugen beeinflussen können?). Vorstellbar wäre die U-Haft auch, wenn Gefahr bestand, dass der Verdächtige möglicherweise die Anzeigenerstatterin (wahrscheinlich die Mutter des gemeinsamen Kindes) zur Falschaussage nötigen könnte, eventuell sogar mit Gewalt - wenn also mögliche weitere Straftaten durch die U-Haft verhindert werden sollten.
Aber das ist alles Theorie, weil ich den Fall nicht kenne. Der Beschuldigte hat jedenfalls das Recht, im Rahmen der Haftprüfungsverhandlungen die U-Haft-Gründe zu widerlegen zu versuchen.

michael787
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Nachsatz

Grundsätzlich soll mit der U-Haft sparsam umgegangen werden. Gerade, wenn der Beschuldigte über einen festen Wohnsitz verfügt und einer geregelten Arbeit nachgeht. Möglicherweise wird dieser Grundsatz im Einzelfall nicht immer befolgt. Bei vermeintlich ungerechtfertigte U-Haft kann man das Rechtsmittel der Beschwerde einbringen.

Bravo55555
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Unfassbar

Ab ins Gefängnis mit dem!!!

Oberwoelzer
9
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Totschlag

Mama wird schon richten!!!!!!!!

stadtkater
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Und die herbeieilenden

Anwältinnen und Anwälte.

bond007
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Den Eltern übergeben?

Warum keine U-Haft? Für schwere Körperverletzung mit Todesfolge. Dr soll mal ein bisschen im Gefängnis drüber nachdenken, dass er ein Leben ausgelöscht hat. Und nicht toll daheim bei Mammi.

Bodensee
13
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Es ist wohl nicht zu viel verlangt....

.....wenn man als Leser erfahren möchte, was für ein Landsmann der Mörder ist.

pleul50
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die Zeitungen nehmen lieber den Verlust einiger Abonenten in kauf

wie einen Namen zu nennen😀

nijinsky
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sehr richtig...

...denn wenn der Täter ein Zugewanderter sein sollte, könnte man die Tat auch als Rassismus auslegen...wo bleibt hier der Aufschrei...

LacknerH
4
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Er könnte verschwinden

...sollte er das sein, besteht die Gefahr, dass er abhaut, in sein Heimatland. Auf Nimmerwiedersehen!