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VorarlbergUnbekannte stahlen 20 Tonnen Schokolade

Mit gefälschten Papieren gelangte ein dreister Dieb in Besitz einer Lkw-Ladung Schokolade.

© (c) AP (Hermann J. Knippertz)
 

Die Polizei in Tirol und Vorarlberg ermittelt seit Tagen in einem Fall von - nicht nur wegen der bevorstehenden Advent- und Weihnachtszeit - besonders dreister Kriminalität. Mit gefälschten Papieren ist es Anfang Woche in Bludenz einem bisher Unbekannten gelungen, mit einer Lkw-Ladung von fast 20 Tonnen Milka-Schokolade spurlos zu verschwinden.

Wie von der federführenden Polizei in Tirol am Donnerstag zu erfahren war, wurde am Montag ein Lkw-Zug mit tschechischen Kennzeichen in Bludenz mit fast 20 Tonnen Schokolade im Wert von rund 50.000 Euro für den Transport nach Belgien beladen. Soweit schien alles normal. Die süße Fracht ist aber am Zielort Belgien nicht angekommen, von Fahrer und Fahrzeug fehlt bisher jede Spur.

"Totalfälschungen"

Die Ermittlungen haben bisher ergeben, dass ein Frächter aus dem Tiroler Unterland mit dem Transport beauftragt worden ist. Dieser gab den Auftrag an eine ungarische Firma weiter und diese wiederum an eine tschechische. Ein Unbekannter wies sich gegenüber dem ungarischen Frächter als Mitarbeiter der tschechischen Firma aus und konnte schließlich in Bludenz die Ware für Belgien übernehmen.

Wie sich nun im Zuge der Ermittlungen herausstellte, waren die Kennzeichen des Sattelanhängers als gestohlen gemeldet, auch die Kennzeichen der Zugmaschine stimmten nicht mit den Papieren überein. "Bei den vorgelegten Dokumenten handelte es sich offensichtlich um Totalfälschungen", ist die Polizei überzeugt.

Kommentare (4)

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lucie24
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Selber Schuld

Man muss sich halt vorher überlegen wen man beauftragt. Ich denke dieser Tiroler Frächter wird so schnell keine Aufträge mehr von Milka bekommen.

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pero53
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auch im Baugewerbe läuft es

gleich ab,die bestellte Firma gibt den Auftrag weiter die gibt den Auftrag wieder weiter ,am Ende standen vier Bosnier vor der Tür ohne ein Wort Deutsch zu können,

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hermannsteinacher
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Nikolausi 2019 ...

... Osterhasi 2020

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jaenner61
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ist das mit den frächtern auch schon so wie am bau?

die österreichische firma gibt den auftrag an eine ungarische weiter (und verdient natürlich dabei) die ungarische vergibt den auftrag an eine tschechische, und auch der wird (auch ohne diebstahl) auf grund der ausbeutung der fahrer auch daran verdienen.
meiner meinung nach gehören diese sub oder sub sub konstruktionen in jeder branche verboten. für den auftraggeber/kunden ist dadurch kein „ausführender“ mehr zu „greifen“, was bei etwaigen reklamationen oder garantieansprüchen zum problem werden könnten, und außerdem auch der ausbeutung von menschen vorschub leistet.

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