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Tragödie nach Kirchgang90-Jähriger fährt in Fußgängergruppe: Vierjährige tot

Ein vierjähriges Mädchen ist nach einem schweren Verkehrsunfall in Salzburg-Gneis gestorben, wie die Polizei Salzburg mitteilte.

Am Unfallort © (c) APA/FMT-PICTURES T.A. (FMT-PICTURES T.A.)
 

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Sonntagvormittag vor der Pfarrkirche Gneis in der Stadt Salzburg gekommen. Ein 90-jähriger Autofahrer aus Salzburg erfasste laut Polizei eine 45-jährige Frau und ein vierjähriges Kind, die zu Fuß unterwegs waren. Die beiden Schwerverletzten wurden ins Landeskrankenhaus Salzburg gebracht.

Der 90-jährige Autofahrer hatte am Sonntag vor der Pfarrkirche seine Gattin abgeholt und war anschließend aus noch ungeklärter Ursache in eine Gruppe von Fußgängern gerast.

Das Mädchen starb kurz darauf im Landeskrankenhaus Salzburg.

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Danke für Ihr Verständnis.

Parsec
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@MoritzderKater: Alles eine Frage der Statistik...

Laut Siegfried Brockmann (Leiter der Unfallforschung der Versicherer in Berlin: Ab 75 seien 74,3 Prozent der Autofahrer Hauptverursacher von Unfällen mit Personenschaden, drei von vier trügen die Hauptschuld. Und: Wenn ein 85-Jähriger in ein Auto steigt, bringt er ein höheres Risiko mit, für sich und andere, als jemand aus der Hochrisikogruppe der jungen Fahrer.
Das sind belegte Fakten. Natürlich kann man die Altersgrenze auf 65 (oder jünger) erweitern, damit man eine andere Aussage bekommt.
Aber solche Tragödien werden ohne Befristungen beim Führerschein leider nicht zu verhindern sein...

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MoritzderKater
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nur ein Kommentar von heute in der Kl Ztg.......

Weil er seinen 275 PS starken Pkw "einmal testen" habe wollen, ist ein 23-jähriger Waldviertler laut Polizei am Sonntagnachmittag mit 206 km/h auf der B38 im Gemeindegebiet von Zwettl unterwegs gewesen. Erlaubt ist in dem Bereich im Ortsteil Friedersbach Tempo 100. Den jungen Mann erwartet nun eine Anzeige.

da kann doch sicher nichts passieren.... mit 206 km/h ;-(

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Parsec
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Ändert aber trotzdem nichts an den harten Fakten...

Laut Siegfried Brockmann (Leiter der Unfallforschung der Versicherer in Berlin: Ab 75 seien 74,3 Prozent der Autofahrer Hauptverursacher von Unfällen mit Personenschaden, drei von vier trügen die Hauptschuld. Und: Wenn ein 85-Jähriger in ein Auto steigt, bringt er ein höheres Risiko mit, für sich und andere, als jemand aus der Hochrisikogruppe der jungen Fahrer.

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Parsec
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Noch etwas

Ein Aufzählen von Einzelfällen bringt überhaupt nichts. Ich behaupte nicht, dass es die Hochrisikogruppe der jungen Fahrer nicht gibt. Aber das ändert halt nichts daran, dass es belegbar auch eine Risikogruppe bei den über 75jährigen Fahrern gibt. Da diese Gruppe in den nächsten Jahren weiter stark ansteigen wird (auch ich werde dann dazu gehören) müssen Strategien gefunden werden um dieser Tatsache zu begegnen...

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MoritzderKater
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EIN 90-jähriger Verkehrsteilnehmer......

....... der einen schrecklichen Unfall mit Todesfolge eines Kindes verursacht hat, bringt sofort die Forderungen aufs Tapet die Kontrollen zu verschärfen, weil Menschen in diesem Alter nicht mehr im Besitz ihrer geistigen und körperlichen Fähigkeiten sind bzw. sein "können".
O.k. soweit so gut.
Dann frage ich aber schon, wie alt jene Verkehrsteilnehmer sind, die den ganzen Sommer über die Sicherheit gefährdet haben und fast täglich in den Zeitungsmeldungen zu finden waren.
Jugendliche 17 und 18 jährige im Geschwindigkeitsrausch, alkoholisierte 21 jährige, Fahrerflucht begehende 33 jährige!!!
Haben die werten Leser diese Nachrichten übersehen? Verdrängt? für "ist halt passiert"
zur Kenntnis genommen?
Ein wenig Augenmaß in dieser heiklen Thematik wäre vielleicht angebracht.

Nur zur Information: meine Zeit bis zum Neunziger, dauert GsD noch Jahrzehnte!

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zackzackzack
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was genau

hat das eine mit dem anderen zu tun?

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MoritzderKater
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@ zack den Sinn nicht erfasst?

Die Anzahl jener, die wirklich die Sicherheit auf den Straßen durch Unfälle gefährden, steht in keinem Verhältnis zu jenen, die in höherem Alter so einen bedauerlichen Vorfall verursacht haben.

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dude
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Befristungen!

Und dies sage ich defintiv nicht anlaßbezogen! Das ist schon seit Jahren meine Meinung!
Die Befristungen gehören von Anfang an eingeführt. Für Neulinge gibt es sie ohnehin. Und auch danach müßte z. B. alle 5 Jahre ein kurzer medizinischer Check absolviert werden. Keine Schikane! Einfach ein kurzer Reaktions-, Seh- und Gehörtest. Für JEDEN! Dann gibt es keine Ausreden von wegen Diskriminierung oder Alters-Bashing!
Jedes Fahrzeug muß JEDES Jahr zum Pickerl. Piloten und Fernfahrer müssen ihre Gesundheits-Checks absolvieren. Warum nicht auch die Auto- und Motorradfahrer?

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teacup
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Sehe ich genau so

Wobei man über einen Gehörtest streiten kann, da gehörlose Menschen genauso autofahren dürfen.

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Mockingjay1
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Befristete Führerscheine

Hatte kürzlich ein schlimmes Erlebnis mit einem ziemlich älteren Autofahrer, das nur deshalb ohne Schaden ausging, weil ich sofort auf Abstand ging (mir kam der Fahrstil seltsam vor). Ich finde es sehr notwendig, ab einem gewissen Alter (z.B. 75) regelmäßige Überprüfungen machen zu müssen.

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jan31
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BITTE WARUM FÄHRT EIN 90 JÄHRIGER NOCH

Ab 70 sollte jeder einmal pro Jahr zum Amtsarzt, um sich auf Fahrtauglichkeit untersuchen zu lassen. Viele werden unsicher, können nicht mehr so schnell reagieren, sehen schlechter und wollen sich das nicht eingestehen.

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bond007
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Führerscheinprüfung

Wie viele müssen noch durch zu alte und Verkehrsuntüchtige sterben, bis endlich jemand den Mumm hat, alten Leuten den Führerschein befristet auszustellen. Unverständlich!!

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stolmich
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Kostenlose Untersuchung,

Diese amtsärztlichen Untersuchungen sollten mit der e-card durchführbar sein, damit es nicht am Geld der Verkehrsteilnehmer scheitert. Vater Staat gibt so viel Geld für unnötige Dinge aus, warum wird den älteren Mitbürgern nicht geholfen? Vor allem in ländlichen Gebieten sind wir auf Autos und Deckel angewiesen.

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