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BurgenlandStorchpflege wird nun finanziell gestützt

Im Burgenland winkt für Maßnahmen zur Storchenpflege ab sofort finanzielle Unterstützung.

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© (c) APA/ROBERT JAEGER
 

Konkret gefördert werden das Metallgestell sowie die Unterlage für den Nestbau, erläuterte Landesrätin Astrid Eisenkopf (SPÖ) am Dienstag in Markt St. Martin. Zur Verfügung gestellt werden maximal 1.500 Euro. Vereine, Gemeinden, aber auch Privatpersonen können die Förderung beantragen.

Gefördert werde auch eine Übersiedlung von Störchen. Die budgetären Mittel kommen aus dem Landschaftspflegefonds des Burgenlandes. Plant man die Errichtung eines Storchennests, sollte man sich schon im Vorfeld mit den Experten der Abteilung 4 im Amt der Landesregierung in Verbindung setzen, riet Eisenkopf. Seitens des Landes sei der Artenschutz ein wichtiges Anliegen. Klar sei, dass man dies nicht alleine bewältigen könne: "Da brauchen wir die Mithilfe einerseits von Vereinen, aber auch von Gemeinden, von engagierten Menschen", sagte die Landesrätin.

Seppl wohnt in St. Martin

In Markt St. Martin nistet seit heuer ein Storch, den die Bewohner bereits lieb gewonnen und ihm den Namen "Seppl" gegeben haben. Auf einem Foto war zu sehen, dass er eine Beringungsmarke trage. Mithilfe des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie gelang es, mehr über seine Herkunft herauszufinden: "Mit Unterstützung der Experten konnten wir dann feststellen, dass unser Storch nördlich von München 2014 zur Welt gekommen ist und dann beringt wurde", schilderte berichtete Bürgermeister Jürgen Karall (SPÖ).

Das von "Seppl" bewohnte Nest thront seit 2001 auf einem zehn Meter hohen Mast, der mittlerweile Abnützungserscheinungen zeigt. Ein neuer, um einen Meter höherer sei bereits bestellt, so Karall.

Störche können ein Alter von bis zu 25 Jahren erreichen, erläuterte Andreas Ranner von der Naturschutzabteilung des Landes. Meister Adebar wird mit drei bis sechs Jahren geschlechtsreif. "Seppl" sei somit "ein Einsteiger ins Brutgeschäft". "Dass hier ein Storch neu zu brüten beginnt, zeigt einfach, dass die Umgebung von Markt St. Martin immer noch für Störche sehr attraktiv ist", meinte Ranner.

Es geht leicht bergab

Die Population schwanke, im Burgenland liege der Bestand zwischen 130 und 150 Paaren. Den höchsten jemals gemessenen Bestand in Österreich habe es in den 1990er-Jahren gegeben, berichtete Ranner. Nach einer stabilen Phase gehe es zur Zeit leicht bergab. Als Futter dienen dem Storch Insekten ab einem halben Zentimeter Größe sowie Maulwürfe, Feldmäuse und Frösche. Jungstörche fressen gerne Regenwürmer. Wichtig sei die Erhaltung von Grünflächen und Feuchtwiesen.

Wenn der Sommer zur Neige geht, brechen die Störche in ihr Überwinterungsgebiet auf, das für Tiere aus dem Burgenland von Ost-bis nach Südafrika reiche. Es gibt aber auch Tiere, die im Burgenland überwintern. Den Störchen mache das Wetter nichts aus, solange ausreichend Futter vorhanden sei.

Am Flug stellten Kollisionen mit Stromleitungen, Abschüsse und Nahrungsmangel, wenn Rastplätze durch Verbauung und durch Austrocknung verloren gehen, große Gefahren für die Tiere dar. Der schwierigste Teil auf ihrer langen Reise sei das Überqueren der Sahara. Dehne diese sich aus, werde die buchstäbliche "Durststrecke" immer länger. "Das kann den Störchen auch das Leben kosten", so Ranner.

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Danke für Ihr Verständnis.

Estarte
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Lesenswert?

GUTE IDEE

Endlich eine SINNVOLLE FÖRDERUNG !!!!
BRAVO !!!

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