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Charity-GalaLetzter Life Ball brachte rund eine Million Euro Reingewinn

Abzüglich der entstandenen Kosten bekommen internationale Projekte Fördergelder von rund 611.000 Euro, nationale 126.000 Euro.

© APA (Archiv)
 

Der letzte Life Ball hat einen vorläufigen Reingewinn von etwa einer Million Euro gebracht. Das gaben die Organisatoren rund um Gery Keszler am Dienstagabend bekannt. Somit kann der Verein "Life+", der Trägerverein des Life Balls, nicht nur internationale, sondern auch nationale Aids-Hilfsprojekte unterstützen. Das war im Vorfeld nämlich gar nicht sicher.

Abzüglich der entstandenen Kosten bekommen internationale Projekte Fördergelder von rund 611.000 Euro, nationale 126.000 Euro. "Wir sind glücklich und dankbar, dass wir aufgrund von privaten Donatoren, treuen Sponsoren, absoluter Kostendisziplin und Dank der generösen Ball-Gäste nun doch auch nationale Projekte begünstigen können", sagte Keszler. Allein die im Festsaal stattgefundene "Life+ Solidarity Gala" brachte Spenden in der Höhe von 180.000 Euro.

Wenige Wochen vor dem Ball verkündete Keszler das Aus der Charity-Auktion. "Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die uns durch ihren unermüdlichen Einsatz und ihre große Begeisterung beim Life Ball und damit im Kampf gegen HIV/Aids, über ein Viertel Jahrhundert lang, unterstützt haben", sagte er bei der Präsentation des Reinerlöses im Volksgarten. "Die Realisierung des Life Balls als größtes HIV/Aids-Charity Event Europas und über 26 Jahre hinweg, wäre ohne unsere Kooperationspartner und die vielen ehrenamtlichen Helfer nicht möglich gewesen."

Life-Ball: Atemberaubende finale Eröffnung

Das letzte Fest des Lebens ist gefeiert: Mit einer apokalyptischen Zirkusshow unter dem Motto "United in Diversity" mit Happy End im Land jenseits des Regenbogens ging der vorläufig letzte Life Ball im Wiener Rathaus über die Bühne.

Der 26. Life Ball startete mit Pauken und Trompeten.

Eine Gruppe von Horrorclowns, Freaks und Zirkusartisten zog gemeinsam mit den Debütanten mit Clownsköpfen über den Roten Teppich in Richtung Bühne.

(c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)

Clowns à la Stephen King

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Keala Settle gab die Outcast-Hymne "This is me" zum Besten

Ein weiterer 'Horror-Clown'

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Conchita Wurst ..

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..als Zirkusdirektor

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Einzug der Zirkusakrobaten und Freaks.

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Akroboten-Show im Rahmen der Eröffnung

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Buntes Treiben auf der Bühne

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Der britisch-US-amerikanischer Schauspieler Allan Cumming mit seiner Darbietung

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Auch Andy Warhol-Muse Dianne Brille führt neben Conchita Wurst durch den Abend. 

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Ludwig lobt die "Veranstaltung der Lebensfreude". Er betont die Wichtigkeit des Kampfes gegen die Krankheit AIDS. Der Life Ball sei ein Statement der Toleranz.

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"Wir haben ein Recht, unsere Liebe zu gestalten, wie wir wollen", sagt Ludwig. Vor allem Wien sei eine Stadt der Liebe.

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Tom Neuwirth, der eigentlich als Zirkusdirektor durch den Abend führt, als WURST mit dem Song "Hit Me" auf der Bühne. 

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Eine Drag Queens-Darbietung

Wandlungsfähige Conchita...

...in mehreren Kostümen

Hollywoodstar Katie Holmes wirbt auf der Bühne für den guten Zweck

Die Wiener Comedian Harmonists bei der Darbietung 'Roter Mohn'

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Artistin des Roncalli-Zirkus

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Der britische Sänger Ronan Parke (Mitte)

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Darbietung ' The Blue Gay Ballroom'

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Hans Georg Heinke, einer der Debütanten am Ball

Der sichtlich gerührte Ball-Organisator Gery Keszler

Die dänische Sängerin Aura Dione

Schrill gekleidet: Dagmar Koller

Dita von Teese

(c) APA/AFP/JOE KLAMAR (JOE KLAMAR)
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hfg
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Das ganze Geschehen

inkl. der finanziellen Gebarung ist schon sehr schrill.
Vielleicht wäre eine ähnliche Veranstaltung auch etwas professioneller und nicht ganz so extrem schrill durchzuführen. Oder ist das nicht möglich?

Antworten
stprei
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Reingewinn

Laut Standard-Bericht vom 10.05.2019 ("Gery Keszler verkündet offiziell das Aus für den Life Ball") wurde dem Life+ - Verein, also dem Life Ball, eine Förderung von € 900.000,-- für 2019 (und in selber Höhe für 2020 - aber ohne Life Ball) zuerkannt.

Man hat also einen Reingewinn von einer Million zu 90% aus Steuergeldern finanziert. Und davon fließen 60% wieder ab. Wenn man das direkt in Projekte in Afrika steckt, kann man das wenigstens als Entwicklungshilfe oder internationale Hilfe verbuchen und hätte den gleichen Effekt oder könnte selbst entshceiden, wohin das Geld geht.

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