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2,2 Grad über DurchschnittWärmste Zwölf-Monatsperiode in Österreich bislang

"Verglichen mit dem - ohnehin schon sehr hohen - Klimamittel 1981 bis 2010 lag der Zeitraum April 2018 bis März 2019 um 2,2 Grad Celsius über dem Durchschnitt", bilanzieren Experten der ZAMG.

Temperatur von April 2018 bis März 2019 deutlich über dem Mittel
Temperatur von April 2018 bis März 2019 deutlich über dem Mittel © (c) APA/dpa/Julian Stratenschulte
 

Nachdem 2018 das heißeste Jahr in Österreich war, hat es nun die zwölf wärmsten Monate in Folge gegeben. "In der mit 1767 beginnenden Messgeschichte Österreichs war ein Zeitraum von zwölf Monaten noch nie so ungewöhnlich warm wie von April 2018 bis März 2019", erläuterte ZAMG-Klimatologe Alexander Orlik am Freitag in einer Aussendung. Der zu Ende gehende März war zudem sehr mild und sehr trocken.

"Verglichen mit dem - ohnehin schon sehr hohen - Klimamittel 1981 bis 2010 lag der Zeitraum April 2018 bis März 2019 um 2,2 Grad Celsius über dem Durchschnitt. Im Vergleich mit dem Klimamittel 1961 bis 1990 waren es 2,9 Grad", berichtete Orlik. Die bisher wärmste Zwölf-Monatsperiode war laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Juli 2006 bis Juni 2007 mit 2,1 Grad über dem Mittel 1981 bis 2010 (und 2,8 Grad über dem Mittel 1961 bis 2010).

Die Serie der überdurchschnittlich warmen Monate setzte sich unterdessen fort. "Der März 2019 liegt in den Niederungen Österreichs um 2,2 Grad über dem Durchschnitt und ist damit einer der 15 wärmsten März-Monate der Messgeschichte", sagte Orlik anhand der vorläufigen Daten. "In den Gipfelregionen war es um 1,5 Grad wärmer als in einem durchschnittlichen März."

Der Niederschlag lag österreichweit im März um 19 Prozent unter dem vieljährigen Mittel. Die regionalen Unterschiede waren groß. Normale bis überdurchschnittliche Regen- und Schneemengen brachte der März vor allem in der Westhälfte des Landes. Im Osten war es dagegen verbreitet um 25 bis 50 Prozent zu trocken. Im Süden des Burgenlandes und der Steiermark fehlten sogar 50 bis 85 Prozent Niederschlag auf einen durchschnittlichen März.

Das Winterhalbjahr (Oktober bis März) war im Gebiet von Unterkärnten über die südliche Steiermark bis zum Südburgenland eines der trockensten der Messgeschichte. Das größtenteils milde Wetter in den Niederungen beschleunigte aber laut ZAMG die Entwicklung vieler Pflanzen. Die Marillenbäume verblühten um etwa zehn Tage früher als in einem durchschnittlichen Frühling. In einigen Regionen strahlen derzeit die Blüten der Forsythie und des Schlehdorns um rund eine Woche früher als im Mittel.

Kommentare (4)

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Planck
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Es ist ja nicht so, dass man's nicht seit Jahrzehnten sagen würde.

Der anthropogene Klimawandel ist eine Tatsache. Wenn man in einem Jahr soviel CO² in die Luft jagt, wie die Natur in einer Million Jahren eingelagert hat und glaubt, das habe keine Konsequenzen, hat man ein paar grundlegende Dinge nicht begriffen.
Es ist aber insofern wurscht, als man mit der Natur nicht verhandeln kann. Naturgesetze sind -- o Wunder -- nicht novellierbar.
Einige werden es begreifen, die meisten wohl nicht. Das wird einen hübschen Flaschenhals geben; und nur wenige werden da durchpassen.

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brosinor
3
1
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Des is uns wurscht!

Oba sowas von!

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patriot2010
2
14
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Da soll noch einer sagen

Klimaerwärmung so ein Schwachsinn, diese 2,2 Grad Durchschnitt sind genau die 2 Grad Klimaerwärmung!

Dennoch gibt es noch genügend Lemminge die nach noch mehr Sommertagen und Hitze schreien oder die Medien betrachten. Wie sie jeden einzelnen Sonnentag feiern als gebe es seit 10 Jahren keine mehr!

Nichts gegen Sonne, Sommer doch bin ich hier eher altmodisch und wünsche mir unser gemäßigtes Klima mit max. 30 C° im Sommer zrk!

Aber lieber jammern wir, als endlich etwas zu ändern!

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brosinor
0
9
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Nicht zu vergessen...

...dämliche Mediengestalter die bei Sommertemperaturen im März jubeln und im Sommer die Hitzerekorde bekreischen!

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