In den Loferer Steinbergen im Salzburger Pinzgau ist am Donnerstag eine 58-jährige Skitourengeherin tödlich verunglückt. Die in Tirol lebende Deutsche war am Vormittag auf das Loferer Skihörndl (2.286 Meter) aufgebrochen. Als die gut ausgerüstete und bergerfahrene Frau bis zum Abend nicht zu Hause ankam, alarmierte ihr Lebensgefährte die Polizei.

Suchaktion

Bei einer Suchaktion konnte die vermisste Tourengeherin dann gegen 23.30 Uhr durch die Bergrettung Lofer auf einer Seehöhe von 843 Meter nur mehr tot aufgefunden werden. Wie die Polizei berichtete, hatte die Frau bei der Abfahrt an der Schlüsselstelle der Tour, dem steilen und vereisten "Übergangl" gestoppt, um ihre Ski auf den Rucksack zu schnallen und die schwierige Passage mit leichten Steigeisen zu queren.

Noch bevor sie ihren Rucksack wieder schultern konnte dürfte die 58-Jährige aber ausgerutschtsein. Die Frau stürzte in der Folge rund 100 bis 150 Meter über steiles felsiges Gelände ab.