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Symbol für die GleichstellungSt. Pölten erhält einen "Frauenplatz"

"Dieser Platz ist ein Symbol für die Gleichstellung der Frauen. Damit sollen im öffentlichen Raum die Leistungen der Frauen sichtbar gemacht und die Gesamtgesellschaft abgebildet werden", erklärte Bürgermeister Matthias Stadler.

St. Pölten erhält einen "Frauenplatz"
St. Pölten erhält einen "Frauenplatz" © (c) APA/HERBERT PFARRHOFER (HERBERT PFARRHOFER)
 

St. Pölten erhält zum "Herrenplatz" in der City nun auch einen "Frauenplatz". Der Kulturausschuss hat nach Magistratsangaben vom Dienstag zudem die Weichen für zwölf weitere Straßenbezeichnungen gestellt, die in der kommenden Sitzung des Gemeinderates beschlossen werden sollen.

Symbol für die Gleichstellung

"Im Jubiläumsjahr 100 Jahre Frauenwahlrecht wollen wir bewusst ein weiteres Zeichen setzen und benennen den Kreuzungsbereich der Linzer Straße mit der Prandtauerstraße in Frauenplatz um", wurde Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ) zitiert. "Dieser Platz ist ein Symbol für die Gleichstellung der Frauen. Damit sollen im öffentlichen Raum die Leistungen der Frauen sichtbar gemacht und die Gesamtgesellschaft abgebildet werden."

Neu in der niederösterreichischen Landeshauptstadt bzw. in Katastralgemeinden geben wird es künftig zudem u.a. eine "Probusstraße", benannt nach dem römischen Kaiser Marcus Aurelius Probus (276-282), eine "Grießlerstraße", benannt nach dem letzten Bürgermeister der selbstständigen Ortsgemeinde Ratzersdorf, Anton Grießler (ab 1956), eine "Haitzmannstraße", benannt nach dem im 17. Jahrhundert in Schloss Pottenbrunn arbeitenden, aus Bayern stammenden Maler Johann Christoph Haitzmann, eine "Andreas-Maurer-Straße", benannt nach dem 2010 verstorbenen Alt-Landeshauptmann Andreas Maurer (1966-1981), und eine "Faschingstraße", benannt nach dem 2014 verstorbenen St. Pöltner Weihbischof Heinrich Fasching.

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