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Prozess in EisenstadtPkw erfasste Fußgänger und überrollte Hundewelpen

52-Jähriger wegen Körperverletzung und Tierquälerei vor Gericht.

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© Markus Traussnig
 

Weil er mit seinem Pkw im Dezember einen 60-jährigen Mann auf einem Schutzweg niedergestoßen haben soll, muss sich ein 52-Jähriger am Dienstag in Eisenstadt vor Gericht verantworten. Ihm wird auch vorgeworfen, einen Hundewelpen, den der Fußgänger dabei hatte, mutwillig überfahren zu haben, wodurch der kleine Vierbeiner starb.

Der 60-Jährige wollte am 25. Dezember in der Landeshauptstadt die Fahrbahn überqueren. Am Schutzweg wurde er von einem Pkw erfasst, auf die Motorhaube geschleudert und zu Boden geworfen, berichtete damals die Polizei. Der Mann hatte einen Hund an der Leine und trug drei Chihuahua-Welpen in einem Korb. Beim Anprall landete auch der Korb am Boden. Die Welpen fielen heraus, einer blieb am Asphalt liegen.

Auf Zurufe nicht reagiert

Der Pkw rollte langsam weiter, der Lenker soll auf Zurufe von Passanten nicht reagiert und schließlich den auf der Straße liegenden Welpen überrollt haben. Der verletzte Fußgänger wurde ins Spital gebracht. Das beschädigte Auto des 52-Jährigen fanden Polizisten mit noch warmem Motor in einer Tiefgarage. Der Mann gab sich damals ahnungslos.

Dem Pkw-Lenker wird fahrlässige Körperverletzung sowie Tierquälerei und - weil Tiere nach der österreichischen Rechtsordnung als Sachen gelten - Sachbeschädigung vorgeworfen. Der Strafrahmen im Fall einer Verurteilung wegen Tierquälerei beträgt bis zu zwei Jahre Haft.

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