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Überfall auf Wiener KircheSechster Ordensbruder gefesselt: Raub als Motiv?

+ + Überfall auf Klosterkirche Maria Immaculata in Wien-Floridsdorf + + Ordensbrüder für Stunden in Gewalt der Täter + + Tresor dürfte ausgeräumt worden sein + + Angeblich fehlt Schusswaffe + + Fahndung läuft

ÜBERFALL IN KIRCHE IN FLORIDSDORF © APA/HANS PUNZ
 

Am Donnerstagnachmittag rückten die Einsatzkräfte zu einem Großeinsatz nach Floridsdorf aus. In einer Kirche wurden mehrere Personen von zwei noch unbekannten Räubern überfallen.

23.45 Uhr: Sechster Ordensbruder gefesselt

Bei dem Überfall auf die Klosterkirche Maria Immaculata in Wien-Floridsdorf ist ein sechster Ordensbruder in einer Büroräumlichkeit gefesselt worden. Anders als die fünf bisher bekannten Opfer der Attacke blieb der Geistliche aber unverletzt.

21:20 Uhr: Waffe angeblich geraubt

Im Tresor soll sich eine Pistole befunden haben, die der Orden offensichtlich legal besaß. Diese soll verschwunden sein, die Polizei muss die Überfallenen dazu aber erst befragen. Aufgrund ihres Schocks war das bisher noch nicht möglich.

21:15 Uhr: Kardinal Schönborn "tief betroffen"

Kardinal Christoph Schönborn sagte laut Kathpress, er sei "tief betroffen" vom Überfall: "Kirchen sind Orte des Friedens und der Zuwendung - das macht uns die Weihnachtszeit in besonderer Weise bewusst." Unmittelbar nach Beendigung des Großeinsatzes der Polizei machte sich der Kardinal auf den Weg, um die Ordensbrüder zu besuchen.

20:45 Uhr: Keine Lebensgefahr

Die Kopfverletzungen des ältesten Opfers sollen schwer, aber zum Glück nicht lebensgefährlich sein. Der Mann soll außerdem einen Armbruch erlitten haben.

20:20 Uhr: Tresor geplündert?

Ob und was die Täter erbeutet haben, wurde von der Polizei bisher nicht bekannt gegeben. Doch im Kirchengebäude soll ein Tresor offen stehen!

20:05 Uhr: Fahndung bisher erfolglos

Die Fahndung nach den unbekannten Tätern läuft noch, auch wenn die großräumige Sperre laut Polizei mittlerweile aufgehoben wurde.

Foto © (c) APA/HANS PUNZ

19:30 Uhr: Geistliche gefesselt

Polizeisprecher Harald Sörös zufolge hat der Täter, der gegen 13.30 Uhr in die Katholische Kirche Maria Immaculata in der Anton-Böck-Gasse gekommen war, den 68-jährigen Ordensbruder mit einer Pistole gezwungen, sich auf den Boden zu legen. Der Geistliche wurde in weiterer Folge schwer verletzt. Weitere vier Angehörige der Ordensgemeinschaft, die nach und nach ebenfalls in die Kirche kamen, wurden mit Schlägen traktiert und ebenfalls gezwungen sich hinzulegen. Alle fünf wurden gefesselt.

19:25 Uhr: Wurde Tatort ausspioniert?

Ein Zeuge, der seit sieben Jahren als Haustechniker im vis-a-vis gelegenen De-La-Salle-Gymnasium arbeitet, berichtet von einem Gespräch mit einem Geistlichen nach dem Überfall: Dieser habe demnach ihm gegenüber behauptet, er habe einen der Täter bereits Tage zuvor in der Kirche gesehen. Womöglich wollte der Mann die Gegebenheiten auskundschaften.

19:20: Durchsuchung ergebnislos

Laut Polizeisprecher Harald Sörös wurde die Durchsuchung des Areals am Abend ergebnislos beendet. Von den Tätern fanden die Einsatzkräfte keine Spur. Die Großfahndung bleibt aufrecht.

19:20 Uhr: Alle Fünf im Spital

Den beiden Misshandelten dürften weitere drei Ordensbrüder zu Hilfe gekommen sein, die ebenfalls verletzt wurden. Gegen 16.15 Uhr wurde die Polizei verständigt, welche die Verletzten fand. Bei den vier leichter Verletzten dürfte es um Prellungen gehen. Alle fünf wurden in Krankenhäuser eingeliefert.

19:15 Uhr: 68-Jähriger wurde misshandelt

Der beschriebene Täter traf den 68-jährigen Ordensbruder an und misshandelte diesen schwer. Dem Opfer kam ein weiteres Ordensmitglied zu Hilfe, das ebenfalls verletzt wurde. Gerüchte, wonach die Täter auch Schusswaffen einsetzten, bestätigte die Polizei nicht. Die Verletzungen entstanden durch stumpfe Gewalt, sagte Polizeisprecher Harald Sörös. Möglicherweise hatten die Täter Eisenstangen dabei.

19:10 Uhr: Erste Personsbeschreibung

Einer der Täter wird als 1,80 Meter groß beschrieben. Er sprach mit ausländischem Akzent.

18:50 Uhr: Polizei bestätigt fünf Verletzte

Nach Angaben der Polizei haben die Räuber fünf Ordensbrüder (von 56 bis 68) der Schulbrüder bei dem Überfall verletzt. Der älteste Ordensbruder erlitt schwerere Blessuren am Kopf, er war aber ansprechbar. Die zumindest zwei Täter kamen gegen 13.30 Uhr in die Kirche, in der zu dem Zeitpunkt keine Messe stattfand.

 

18:50 Uhr: Internat wird durchsucht

Im dem weitläufigen Gebäude ist ein Internat untergebracht. Zum Glück halten sich dort wegen der Weihnachtsferien gerade keine Schüler auf. Es sei aber möglich, dass sich noch einer der Täter dort befindet, so die Polizei.

18:45 Uhr: Attacke mit Eisenstange

Nach unbestätigten Meldungen sollen fünf Ordensbrüder verletzt worden sein. Einer von ihnen sehr schwer, er wurde demnach mit einer Eisenstange attackiert.

Großaufgebot der Polizei vor der Kirche Foto © AP/Zak

18:35 Uhr: Gebäude wird durchsucht

Die Polizei schließt nicht aus, dass sich noch Täter oder weitere Opfer in dem Gebäudekomplex befinden. Er wird derzeit durchsucht.

 

18:30 Uhr: Katastrophenzug vor Ort

Die Wiener Rettung ist mit einem Katastrophenzug am Einsatzort.

18:20 Wertgegenstände gefordert

Die Polizei schließt ein Terrormotiv aus. Die Täter sollen Wertgegenstände gefordert haben,

 

18:10 Uhr: Ordensbrüder als Opfer

Laut Polizei sind Ordensbrüder die Opfer der Tat. Sie wurden überfallen, mehrere Stunden lang gefangen gehalten.

 

18:00 Uhr: Klosterkirche als Tatort

Bei der betroffenen Kirche dürfte es sich um die Klosterkirche Maria Immaculata in der Anton-Böck-Gasse handeln.

Wikimedia
Klosterkirche Maria Immaculata © Wikimedia

17:50 Uhr: Bis zu 15 Verletzte

Laut Polizei gibt es "mehrere Verletzte", die Rettung spricht von "acht bis 15 zum Teil schwer verletzten Personen", so der Kurier. Wega und Cobra stehen bereits im Einsatz. Ob Schüsse gefallen sind, ist derzeit noch unklar.

 

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