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Zwei Raubversuche in Klagenfurt"Pink-Panther"-Bandenmitglieder stehen vor Gericht

Die drei Männer überfielen Juweliere in Linz und Amstetten, in Klagenfurt scheiterten sie.

© APA
 

In Linz stehen kommenden Mittwoch drei mutmaßliche Mitglieder der serbischen "Pink-Panther"-Bande wegen Juwelier-Überfällen in der oö. Landeshauptstadt und in Amstetten sowie wegen zwei Versuchen in Klagenfurt vor Gericht. Sie hatte es vor allem auf Luxus-Uhren abgesehen. Ihre Beute machte knapp eine Million Euro aus. Ein vierter Komplize erhielt schon Anfang des Jahres zehn Jahre Haft.

Der bereits rechtskräftig Verurteilte war im Juli 2017 an dem brutalen Überfall auf ein Schmuckgeschäft in der Linzer City beteiligt. In nur wenigen Minuten wurde damals das Geschäft geplündert. Mit Äxten zertrümmerten die Täter Vitrinen und räumten sie aus, während ein Komplize mit einer Softgun das Personal in Schach hielt. Danach machten sie sich mit einem tags zuvor gestohlenem Fluchtauto unerkannt aus dem Staub. Nach dem selben Muster ging die Bande im September in Amstetten vor. In Klagenfurt scheiterten die Räuber jedoch im heurigen Februar an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, da die Schmuckverkäuferin ihnen jedes Mal die verschlossene Tür auf ihr Läuten nicht öffnete.

Bei dem misslungenen Überfall war der 37-jährige Serbe wegen der zuvor in Linz erfolgten Verurteilung nicht mehr dabei. Er war mithilfe von DNA-Spuren, die er am Tatort hinterlassen hatte, bereits im Herbst 2017 am Flughafen von Malmö in Schweden geschnappt worden.

Auch die anderen Bandenmitglieder, 28, 32 und 33 Jahre alt, wurden mittels DNA überführt. Sie befinden sich in U-Haft und seien teilweise geständig. Ihnen drohen zwischen einem und 15 Jahre Haft. Für den Prozess im Landesgericht Linz werden erhöhte Sicherheitsbestimmungen gelten, teilte Gerichtssprecher Walter Eichinger am Donnerstag mit.

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