Das Kentern eines Bundesheer-Pionierbootes auf der Donau bei Hainburg (Bezirk Bruck a.d. Leitha) am 1. September hätte verhindert werden können, wenn der Bootsführer nach dem Eintauchen des Bugs den Schub zurückgenommen hätte, geht aus dem am Mittwoch präsentierten Unfallbericht hervor. Weil die Geschwindigkeit nicht reduziert wurde, drangen über die Bugwelle pro Sekunde Hunderte Liter Wasser ein.
Laut Unfallbericht
Pionierboot-Unfall: Schubreduktion hätte Kentern verhindert
Der Unfall war im Rahmen eines sogenannten Girls' Camp des Heeres passiert. Zum Zustand der Opfer gibt es seit Wochen keine Auskünfte mehr. Heute wurden die Ergebnisse der Arbeit der Untersuchungskommission präsentiert.
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