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ÖAMTC-Flugrettung4.497 Einsätze während der Sommermonate

Wenn es Sommer wird, steigen die Einsatzzahlen bei der ÖAMTC-Flugrettung kräftig an.

© APA/HANS PUNZ
 

Einsatzstärkster ÖAMTC-Notarzthubschrauber zwischen Ende Juni und Anfang September (30. Juni bis 9. September) war der in Wien stationierte Christophorus 9. Dieser Helikopter wurde zu 410 Einsätzen in Wien, Niederösterreich und dem nördlichen Burgenland alarmiert.

Bundesländerstatistik

"Wirft man einen Blick auf die Bundesländerstatistik so zeigt sich, dass nahezu ein Viertel aller Einsätze der ÖAMTC-Flugrettung in Niederösterreich geflogen wurde", berichtet deren Geschäftsführer, Reinhard Kraxner. "In Niederösterreich kam es durchschnittlich zu rund 14 Notarzthubschraubereinsätzen pro Tag. Das macht in Summe 1.001 Einsätze für die Sommermonate." 62 davon flog Christophorus 2 – der erste Notarzthubschrauber Österreichs im rund-um-die Uhr Betrieb – während der Nachtstunden. "Diese rund zwei Einsätze pro Nacht zeigen, dass ein 24-Stunden-Einsatzbetrieb sinnvoll ist", so Kraxner

Bilanz nach Bundesländern

Niederösterreich           1.001

Tirol                        710

Steiermark                   645

Oberösterreich               595

Kärnten                      413

Burgenland                   304

Benachbartes Ausland         258

Salzburg                     233

Vorarlberg                   210

Breites Einsatzspektrum

Gerade die Sommermonate haben wieder aufgezeigt, wie breit das Einsatzspektrum der ÖAMTC-Notarzthubschrauber ist. Es reicht von internistischen und neurologischen Notfällen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall (2.203 Einsätze) über Verkehrsunfälle (436 Einsätze) bis hin zu Sport- und Freizeitunfällen (225 Einsätze).

Mit rund neun Prozent aller Alarmierungen liegen Sport- und Freizeitunfälle im alpinen Bereich auf Platz fünf der Sommerstatistik. "Im Bergsport gibt es weder Winter- noch Sommerpause", sagt der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. "Auch Trendsportarten wie Rafting, Canyoning, Sportklettern, Mountainbiken oder Paragleiten locken immer mehr Abenteuerlustige in Österreichs Berge." Gerade in den Bergen werden die ÖAMTC-Notärzte mit allen Arten von Verletzungen konfrontiert: Von simplen Knöchelfrakturen bis hin zu Abstürzen, die nicht nur im alpinen Gelände sondern häufig auch auf Wanderwegen passieren. Zahlreiche Einsätze in den Alpen sind aber auch auf akute Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen. Unfälle in unzugänglichem Gelände stellen vor allem die Bergeteams vor hohe Anforderungen. Meist ist eine Landung der ÖAMTC-Notarzthubschrauber in unmittelbarer Nähe zum Notfallort nicht möglich. Daher werden Flugrettungssanitäter und Notarzt am Tau hängend zur Unglücksstelle geflogen.

Aus medizinischer Sicht spricht vor allem der Faktor Zeit für die Erstversorgung durch einen Notarzthubschrauber. Verunfallte können auch in entlegenen Gebieten schneller erreicht, geborgen und ärztlich versorgt werden.

 

Die ÖAMTC-Flugrettung

In der Notfallrettung zählt jede Minute. Mit ihren Notarzthubschaubern steht die ÖAMTC-Flugrettung an 365 Tagen im Jahr als vielseitiger und effizienter Bestandteil des Gesundheitssystems für die österreichische Bevölkerung im Einsatz. Ganz gleich ob Herzinfarkt, Schlaganfall, Verkehrsunfall oder Frühgeburt – die 16 Notarzthubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung bringen modernste Medizin und hochqualifizierte Notärzte und Flugretter direkt zum Patienten. Sie erreichen Menschen im gebirgigen Gelände genau so wie in dicht besiedelten Regionen, um Patienten rasch und schonend in ein geeignetes Krankenhaus zu fliegen.

 

 

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