Testphase ab SeptemberEssverbot in der U6: Abstimmung endet heute

Das Interesse am Voting ist groß und bewegte sich bereits wenige Tage vor Ende der Abstimmung im hohen fünfstelligen Bereich. Die Testphase der verbotenen Speisen soll Anfang September beginnen.

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Die Wiener Linien lassen ihre Fahrgäste bis einschließlich heute darüber abstimmen, welche Speisen künftig auf der U-Bahn-Linie U6 verboten sein sollen. Bis spätestens Anfang September, dem anvisierten Beginn des Testversuchs, soll dann endgültig geklärt sein, was noch in den Zügen verspeist werden darf und was nicht. Gestraft wird zumindest in der ersten Phase aber nicht.

Das Interesse an der Umfrage sei sehr hoch, sagte eine Wiener-Linien-Sprecherin auf APA-Anfrage: "Wir bewegen uns im hohen fünfstelligen Bereich." Heute endet das Voting, bei dem man seine Meinung darüber kundtun kann, ob etwa "geruchsintensive Speisen", Sushi, gefüllte Weckerl, Eis oder überhaupt alles Essbare in den U6-Waggons künftig ein No-Go sein soll. Zusätzlich wird gefragt, ob eine Ausweitung des Banns auf andere U-Bahn-Linien gewünscht ist.

Auswertung der Umfrageergebnisse

Laut Sprecherin werden ab Anfang nächster Woche dann die Umfrageergebnisse ausgewertet bzw. im Lauf der Woche präsentiert. Sie würden bei der Erstellung der Verbotsliste berücksichtigt, hieß es. Kontrolliert werden die Regeln von Service- und Sicherheitsteams, die im Öffi-Netz unterwegs sind und generell auf die Einhaltung der Hausordnung schauen. Pönalen soll es aber bei Verstößen vorerst nicht geben. "Strafen sind in der ersten Zeit kein Thema", versicherte die Sprecherin.

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Den Vorstoß nach einem Essverbot in der U6 hatte Ulli Sima (SPÖ) ausgeheckt. Sie berief sich auf vermehrte Beschwerden von Fahrgästen über übelriechende Nahrungsmittel. Zuvor hatte die "Kronen Zeitung" bereits mehrfach das Thema ins Blatt gehoben.

Gegen Körpergeruch

Aber nicht nur stark riechenden Speisen hat man in der U6 den Kampf angesagt, sondern auch dem Körpergeruch. So werden in den Stationen entlang der Linie 14.000 Deos an Fahrgäste verteilt.

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