Der heute emeritierte Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, galt vor 20 Jahren als „papabile“, als Anwärter auf die Nachfolge des 2005 verstorbenen Papstes Johannes Paul II. und noch mehr 2013 nach dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI. Es kam aber der spätere Papst Franziskus zum Zug. Nach dessen Tod am Ostermontag spielt Schönborn beim anstehenden Konklave nur mehr am Rande eine Rolle. Er wäre seinerzeit womöglich nicht der erste „österreichische“ Papst geworden.