Das Landeskriminalamt legte sich rasch fest: Es war Selbstmord. Ein „Suizid, wie er klarer nicht sein kann“, bestätigte die Staatsanwaltschaft Krems. Damit hätte der Todesfall von Christian Pilnacek 2023 abgeschlossen werden können. Doch das Ableben des ehemaligen Justiz-Sektionsleiters hat ein langes Nachspiel. Mitverantwortlich dafür ist Peter Pilz, der die Suizidversion nicht glauben will. Der Ex-Politiker und mittlerweile Herausgeber des Online-Mediums „zackzack“, weiß wie PR in eigener Sache und Selbstinszenierung geht, trommelt seit Wochen medial für sein neues Buch „Pilnacek. Der Tod des Sektionschefs“, das am Dienstag erscheint. Darin zweifelt Pilz an offiziellen Vorgängen und sieht Vertuschung durch Polizei und Justiz.