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Brand-TragödieRetter dürfen nach den schlimmsten Einsätzen nicht alleingelassen werden

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Mitten in der Nacht schrecken sie auf, rasen los, versuchen alles, um sich durch die Flammen und zu den Opfern zu kämpfen; doch das Feuer tobt zu stark. Das Schlimmste für die Retter ist, niemanden mehr retten zu können. Drei Menschen sind beim Brand eines Holzhauses auf der Pack gestorben. Stundenlang haben die Feuerwehrleute bei Wind und Hitze gekämpft, damit sich die Flammen nicht noch weiter ausbreiten; wohl im Wissen, dass in dieser Ruine vor ihnen niemand mehr am Leben ist. Das nächtliche Drama zeigt, wie fordernd und furchtbar die Arbeit der Einsatzkräfte sein kann.

Zu mehr als 54.000 Einsätzen sind die steirischen Feuerwehrleute allein im Jahr 2018 ausgerückt. Mehr als 1800 Menschen konnten sie retten. Zahlen, die nur andeuten, wie viel eine Truppe leistet, in der die meisten Mitglieder ehrenamtlich arbeiten. Für diese Leistung müssen wir nicht nur dankbar sein: Wir müssen auch dafür sorgen, dass die Helfer gerade nach den schlimmsten Einsätzen nicht alleingelassen werden. Gut, dass es üblich geworden ist, dass auch die Einsatzkräfte Hilfe von Spezialisten bekommen, um das Geschehene zu verarbeiten. Denn Tragödien wie auf der Pack verlangen ihnen alles ab.

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