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Iran-KriseIm Nahen Osten wird der von Trump befohlene Raketentod zeigen, in welche Richtung die Region ab jetzt steuert

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IRAN-IRAQ-US-POLITICS-UNREST-SOLEIMANI
© APA/AFP/ATTA KENARE
 

Als wäre der Nahe Osten nicht schon aufgewühlt genug. Im Norden Syriens verbreiten russische Kampfjets rund um die Uhr Angst und Schrecken. Auf dem Schlachtfeld in Libyen braut sich der nächste internationale Stellvertreterkrieg zusammen. Und der Jemen liegt fast völlig Trümmern. Hunderttausende Menschen sind gestorben. Abermillionen sind auf der Flucht. In dieses regionale Fiasko hinein droht nun die nächste große Konfrontation – diesmal zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Mit seiner einseitigen Aufkündigung des Atomvertrags brachte US-Präsident Donald Trump den Konflikt im Mai 2018 wieder ins Rollen.

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gerbur
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Ich sehe diese Liquidation positiv,

insbesonders weil die "Kollateralschäden" gering waren, es keine Unschuldslämmer getroffen hat und das Leben einfacher Soldaten und Zivilisten nicht in Gefahr war. Einer solchen "personalisierten" Kriegsführung, wo nur die zum Opfer werden, die den Konflikt auch angezettelt und angeheizt haben, kann ich etwas abgewinnen. Man braucht ja nicht Hundertausende unter Befehlsgewalt stehende Menschen gegeneinander antreten zu lassen um eine Entscheidung über strittige Ansichten herbeizuführen. Es genügt, wenn sich diejenigen auf dem Schlachtfeld einfinden, die sonst in 5 Sterne Hotels Konferenzen zum selbst geschaffenen Problem abhalten.

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paulrandig
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gerbur

Das liest sich ja fast wie ein bezahlter Artikel von Lockheed Martin. Chirurgische, minimalinvasive Kriegsführung. Einmal eine Hellfire um gute 100.000,- investiert, und das Böse ist Geschichte, während viele tausend Soldaten heil bleiben.
Klingt doch verlockend.
Dass dadurch aber in einer Region mit mühsam unter dem Deckel zusammengehaltener Instabilität die Konflikte derart aufbrodeln, dass statt einer "ehrlichen" Schlacht zwischen Soldaten, die wissen, worauf sie sich einlassen, unzählige Grauslichkeiten zwischen den aufgeladenen Schichten der Bevölkerung passieren, und zwar durchwegs im zivilen Bereich mit tausenden unschuldigen Opfern, berücksichtigt dieses Werbekatalog-Argument nicht.
Da hat dann eine Rakete doch wieder riesige Kolateralschäden, die halt im FLIR-Video aus der Drohne nicht zu sehen sind. Dort sieht man einen gnädig hellen Feuerball, in dem wohl irgendwo die Teile der Opfer herumspritzen, aber nicht die Folgen. Der Sarajevo-Attentäter hatte wohl auch nicht damit gerechnet, dass seine kleine Browning einen Weltkrieg auslösen würde...

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