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Anti-MissbrauchsgipfelWieder beließ es der Papst bei vagen Absichtserklärungen. Das genügt nicht mehr.

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Wieder beließ es der Papst bei vagen Absichtserklärungen. Das genügt nicht mehr.
Wieder beließ es der Papst bei vagen Absichtserklärungen. Das genügt nicht mehr. © APA/AFP/VINCENZO PINTO
 

Jesus Christus war vor 2000 Jahren wohl das, was man heute einen spirituellen Freak nennen würde. Er zog durch eine Gegend, die man später Heiliges Land nannte, und sprach absurd anmutende Mantras wie „Liebet eure Feinde“ oder „Selig sind die Sanftmütigen“. Wie damals beherzigen auch heute die meisten Menschen ganz andere Grundsätze. Über Feinde wird angenommen, man müsse sie bekämpfen. Und den Ton geben nicht die Sanftmütigen an, sondern diejenigen, die besonders laut sind. Die einfachen Lehren Jesu Christi haben auch heute viel Potenzial. Die Frage ist, wie viel Potenzial die Gemeinschaft noch hat, die im Namen Jesu hauptamtlich und aus ihrer Perspektive exklusiv seine Lehren in der Welt vertreten will. Nach der Rede zu urteilen, die Papst Franziskus zum Abschluss der viertägigen Vatikankonferenz zum Thema sexueller Missbrauch im Klerus hielt, hat die katholische Kirche keine Kraft, sich zu erneuern.

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