LeitartikelEin paar Gedanken zu Herbert Kickl und Covid

Herbert Kickl hat Corona. Wer meint, das könnte seine Haltung ändern, dürfte sich irren. Der FPÖ-Chef hat immer schon politischen Profit über andere Erwägungen gestellt.

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Thomas Götz
Thomas Götz © Kleine Zeitung
 

Herbert Kickl hat früh bemerkt, dass sich aus der systematischen Verharmlosung der Corona-Pandemie Kapital schlagen lässt. Er wetterte gegen Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, gegen Tests wie Maskenpflichten und alles, was der Freiheit des Individuums zur Brechung der Pandemie-Wellen Grenzen setzt. Man trage schließlich als Partei das Wort Freiheit im Namen, das verpflichte, pflegte er zu sagen. Den Einwand, jedes Grundrecht müsse mit anderen, konkurrierenden Grundrechten abgewogen werden, ließ er nicht gelten.

Kommentare (5)
doriangray
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Gemeingefährdung

Gegen einzelne Politiker könnte sehr wohl Polizei und Staatsanwaltschaft wegen Gemeingefährdung (siehe Strafrecht) ermitteln. Auch Aktivitäten, die geeignet sind, dass sich meldepflichtige ansteckende Krankheiten verbreiten, wie eben Covid, sind strafbar. Aber bei uns wird da nur weggeschaut und dann verwundert getan, dass sich alles so radikalisiert. Es wird ja bei Demos ja nicht einmal die Maskenpflicht geahndet. Nur wird uns diese Narrenfreiheit noch teuer zu stehen kommen.

Cveno
0
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Kontraproduktive Strategie.

Hat er noch immer nicht geschnallt, das ihm eigentlich seine eigene Wählerschaft mit dieser Strategie abhanden kommen könnte.

neumond
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mit dieser coronastrategie

wird sich die fpö nicht so schnell erholen, falls überhaupt je.

unfassbar
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Würde mich wundern, wenn er

nur 1 Satz wirklich glaubt, den er von sich gibt....

dribblanski
3
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Treffend formuliert und zusammengefasst

dem ist nichts mehr hinzuzufügen!