Corona-MaturaReifer Widerstand: Die Maturanten haben vorgemacht, wie das geht

Die Kandidaten für die diesjährige Reifeprüfung haben ihre Forderungen nach einer "fairen Matura" in der Coronakrise durchgesetzt. Allen Kritikern zum Trotz, die dennoch nicht ungehört bleiben sollten.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
© Kleine Zeitung
 

Die Jugendlichen haben es tatsächlich geschafft – sie haben die Welt verändert. Ihre Schülerwelt jedenfalls, und dabei haben sie große Politik gemacht. Wenn ein Bildungsminister Maßnahmen verkündet, die Schülervertreter mit "mehr als fair" kommentieren, dann darf Letzteren schon gratuliert werden. Die Matura sei in Zeiten der Coronakrise so nicht fair, hatten sie befunden. Sie brachten dies höflich, aber bestimmt und hartnäckig vor, und sie hatten damit letztendlich Erfolg. Vielleicht den größten Lernerfolg in ihrer zu Ende gehenden Schullaufbahn. Dass es nämlich nicht umsonst ist, für seine Interessen einzustehen, und dass es sich lohnen kann, nicht gleich aufzugeben, wenn einem Widerstand entgegenschlägt. Chapeau!

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

597d9dec92ec7a16808b398aa9fdf4a7
1
3
Lesenswert?

Bravo

Bin schon neugierig, was die Uni macht, wenn diese Leute die ersten Uniprüfungen absolvieren müssen. Bis heute ist dieser Geist noch nicht auf der TU angekommen. Es gibt zwar weniger Prüfungen und weniger Möglichkeiten das notwendige Wissen anzueignen, nur die wenigen Prüfungen werden nach dem alten Anforderungen bewertet. Im Grunde vielleicht ok, weil die Flaschen von alleine überproportional zunehmen und anstrengen nicht IN ist.