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LeitartikelWer nervös ist, macht Fehler. Und die ÖVP ist gerade sehr nervös

Die Justiz kommt höchsten Regierungskreisen mit ihren Korruptionsermittlungen immer näher. Bemerkenswert – wie auch die Nervosität, mit der die ÖVP darauf reagiert.

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Gestern, der 25. Februar 2021, könnte als Zäsur in die österreichische Justizgeschichte eingehen. Staatsanwälte unterschiedlicher Behörden sind in zwei Ministerien und in den Verfassungsgerichtshof marschiert, haben Akten, Handys und einen Laptop beschlagnahmt – unter anderem von einem Ex-Justizminister und Höchstrichter sowie von dem höchsten Strafrechtsbeamten der Republik.
Das sind harte, öffentlichkeitswirksame Zugriffe, die man als starkes, positives Zeichen sehen kann: dafür, dass die Ankläger tatsächlich ohne Scheu ermitteln, dass Prominenz und gute Vernetzung in Regierungskreise nicht, oder zumindest: nicht mehr, vor Verfolgung schützen.

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Danke für Ihr Verständnis.

stprei
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!

Da überschlägt sich der Innenpolitik-Redakteur fast vor lauter Freude. Endlich wieder ein Skandal.

Und er hält vor, bekrittelt bemängelt.

Und bezeichnend sei folgende direkte Wiedergabe aus dem Kommentar ans Ende des Kommentars gestellt:

"Wer nervös ist, macht Fehler – und das ist gerade in der Krise, die parallel unentwegt weiterläuft, fatal.

Korrektur 9.30 Uhr am 26.2. (gr): In der ursprünglichen Version dieses Artikels hieß es, dass Ermittler auch im Bundesrechenzentrum vorstellig geworden wären. Das hat sich als Falschinformation herausgestellt. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen."

redniwo
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Herzlichen Dank für die Information

ja Information über das Geschehen - bei wem was sichergestellt wurde zB.
Darüberhinaus besten, nicht herzlichen Dank für die Mitteilung von vermuteten Gemütszuständen sowie psychologischer analytischer Vermutungen. (nervös.... , macht Fehler....)
Besonders bemerkenswert finde ich Zuweisungen wie "Unsouveränität......"

voit60
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Lustig ist es ja nur

dass die türkise Jungschartruppe erst jetzt gegen die Justiz ist, seitdem sie nicht mehr den Minister stellen, der es vielleicht doch richten hat können. Ähnlich nervös war man beim Innenministerium damals.

vitruvius
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"...politisch schlicht unprofessionell..."

Da hat er recht, der Herr Renner.

mobile49
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ja

und je mehr man im netz zappelt , desto mehr wird die spinne- sprich WKStA aufmerksam und jedes noch so kleine "fuzzerl" suchen

angriff und strampeln ist nicht immer die beste art sich zu retten .
im gegenteil - strampeln wirbelt den schlamm so richtig nach oben

ironie off