Nachdem die offizielle Ankündigung der koreanischen Boyband BTS im Sommer dieses Jahres viele Fans weltweit schockiert hatte, war es nun so weit. Das erste und älteste Mitglied der Band, Jin, rückte in den Militärdienst ein. Auch seine sechs Band-Kollegen sollen in den kommenden Monaten folgen. Bereits im Sommer hatten die Musiker kommuniziert, dass sie als Gruppe eine musikalische Pause einlegen wollen. Einige Mitglieder würden sich vor dem Militärdienst auf ihre Solo-Karrieren konzentrieren.

Fans verabschiedeten sich mit Plakaten und Fotos von ihrem Idol
Fans verabschiedeten sich mit Plakaten und Fotos von ihrem Idol
© APA/AFP/JUNG YEON-JE

Band verabschiedete sich

Am Dienstag meldete sich der 30-jährige Jin bei seiner Einheit in der Gyeonggi Provinz, nahe der nordkoreanischen Grenze. Der Sänger rückte natürlich nicht ohne seine BTS-Army ein. Der Medienrummel war groß, viele Fans und Reporter waren gekommen, um seine letzten Schritte vor dem Einrücken zu dokumentieren und sich gebührend zu verabschieden. Die südkoreanischen Medien verfolgten das gesamte Spektakel und berichteten über den Fan-Auflauf. Unzählige junge Menschen warteten vor Ort mit Plakaten. Einige treue Mitglieder der BTS-Army tanzten sogar und gaben ihre Lieblingshits zum Besten.

Vor Ort wurde auch gesungen und getanzt
Vor Ort wurde auch gesungen und getanzt
© AP (Ahn Young-joon)

Auch seine Bandkollegen kamen, um sich von ihm zu verabschieden. "Mein Bruder. Komm heil zurück", schrieben sie zu einem Schnappschuss auf Instagram.

Neue Frisur für neuen Lebensabschnitt

Die koreanische Boygroup ist für ihre flippigen Frisuren und ausgefallenen Haarfarben bekannt. Von seinen langen Haaren musste sich Jin nun trennen, der Koreaner trägt nun einen kurzen Militärhaarschnitt.

© AP (Jin)

Aktuell erwartet den K-Pop-Star, wie alle anderen Rekruten, eine fünfwöchige Grundausbildung. Jin wird seinen Militärdienst voraussichtlich im Juni 2024 beenden. Ob die Gruppe in einigen Jahren wieder zueinander findet und als BTS weiterhin Musik veröffentlichen wird, steht allerdings noch in den Sternen.