Für wenige Tage ist der Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor trotz der herrschenden Hitze vom Irrsee in seine Wiener Wohnung zurückgekehrt. Es ist eine vertraute Umgebung, die ihm mehr als ein Zuhause bietet. Es ist seine Welt geworden, in die immer spärlicher Nachrichten von außen dringen, wie er sagt. Umso mehr freut er sich, für eine Stunde wieder arbeiten zu können. Die verabredete Plauderei mit der Austria Presse Agentur wird ein konzentriertes Interview über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Schenk ist ganz bei der Sache, formuliert bedächtig. Manchmal sitzt ihm der Schalk im Nacken, seine Augen leuchten und ein kurzes Schmunzeln zuckt um seine Mundwinkel, wenn er befriedigt feststellt, dass die gerade vorgebrachte Pointe ihre Wirkung getan hat.