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MusikszeneCarlos Santana hält synthetische Drogen für "Teufelszeug"

Kurz vor Erscheinen seines neuen Albums warnt Gitarren-Rocker Carlos Santana in einem "Playboy"-Interview vor Opioiden.

Carlos Santana gönnt sich noch hin und wieder "ein kleines Stückchen Haschisch" © Amy Harris/Invision/AP
 

Carlos Santana hat den Latino-Rock erfunden, mehr als 100 Millionen Alben verkauft und beim legendären "Woodstock"-Festival gespielt. Dass der amerikanisch-mexikanische "Gitarrengott" ("Black Magic Woman", "Oye Como Va") reichlich Erfahrungen mit Drogen gemacht hat, überrascht daher keineswegs. Nun hat sich der 71-Jährige in einem Interview mit dem "Playboy" als wahrer Experte geoutet. "Alle Stimulanzien, die in Labors hergestellt werden, sind schädlich, diese Opioide zum Beispiel sind ein fürchterliches Teufelszeug", ließ er beispielsweise wissen. Santanas Credo: "Der Mensch macht Drogen, die Natur macht Medizin". Daher sei er für die Freigabe von Cannabisprodukten, konsumiere diese aber "nicht mehr so wie früher": "Hin und wieder gönne ich mir ein kleines Stückchen Haschisch und lege es mir unter die Zunge."

Der Missbrauch von Opioiden - meist verschreibungspflichtige Schmerzmittel - und anderen harten Drogen sind derzeit eines der größten gesellschaftlichen Probleme in den USA. Millionen Menschen sind davon betroffen. Santanas Statement kommt also nicht zur Unzeit. Am 7. Juli erscheint außerdem sein neues Studio-Album. Titel: "Africa Speaks".

 

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