AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Schlangestehen in der TodeszoneKritik an Gipfel-Tourismus am Mount Everest

Schlangestehen in der Todeszone: Die jüngsten Todesfälle am Mount Everest rücken den Gipfel-Tourismus wieder in den Fokus. Bergsteiger-Legende Peter Habeler warnt: „Das packt der Everest nicht.“

Weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
Stau in der Todeszone: Die Karawane der Mutigen
Stau in der Todeszone: Die Karawane der Mutigen © APA/AFP/@nimsdai Project Possibl
 

Einer von 100 Alpinisten kehrt nicht mehr vom Mount Everest zurück. Die meisten sterben bei der Präparierung der Route oder auf dem Weg zurück vom Gipfel. Jedes Jahr im Mai, wenn die Wetter-Fenster in dieser unwirtlichen und lebensfeindlichen Weltgegend es zulassen, gehen die Schreckensbilder vom Everest wieder um die Welt: Offiziell sind heuer bereits elf Menschen auf dem höchsten Berg der Welt gestorben. Was die Todesrate heuer wohl erhöhen wird. Mit Kopfschütteln bedacht wird dabei immer wieder ein Bild: Die Schlange der wartenden Bergsteiger, die in der Todeszone auf ihren Ruhm warten - zumeist am Hillary-Step, einer Felsstufe auf knapp 8800 Meter Seehöhe.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

alsoalso
2
6
Lesenswert?

Unsere Zeit ist die Zeit der Übertreibungen und Maßlosigkeit

Von einem Baumeister erwartet man sich Vernunft. Wenn er dann mit 65 Jahren den Everest bezwingen will, ist das Nichtzurkenntnisnahme von Naturgesetzen und der Physik. Da er diesen Unsinn mit dem Leben bezahlt hat, ist das für Andere hoffentlich ein warnendes Beispiel und verzichten auf solches Prestigedenken

Antworten
bluebellwoods
0
15
Lesenswert?

Geld regiert die (Berg)welt

Ich denke nicht, dass man die Veranstalter aus der Verantwortung nehmen kann. Sie wittern das große Geschäft, immerhin sind 50.000, 60.000 Euro pro Person nicht wenig Geld. Sie müssten aber auch dafür Sorge tragen, dass die Teilnehmer eine entsprechend gute körperliche und mentale Verfassung aufweisen und nicht nur dem Hype einmal am höchsten Berg gewesen zu sein hinterherrennen.
Den Sherpas vor Ort kann man keinen Vorwurf machen, für diese ist der Aufstieg mit Berg-Touristen ein Job, der gut bezahlt wird und mit dem sie ihre Familien besser ernähren und ihnen eine bessere Ausbildung ermöglichen möchten. Sie sind es aber auch, die sich tagtäglich in Gefahr begeben und zum Teil weniger gut konditionierte Teilnehmer mitschleppen müssen.
Im Prinzip müsste die Regierung eine Einschränkung der Aufstiege erlassen aber die werden sich davor hüten, immerhin ist es ein guter Verdienst...

Antworten
GordonKelz
3
17
Lesenswert?

NUR EINES VON VIELEN....

...Beispielen, wie dumm der Mensch sein kann....!
Gordon Kelz

Antworten