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Zauberhaftes kleines Venedig

Malerische Gassen, bunte Häuser und das Rauschen des Meeres machen den Charme von Caorle aus. Eine Fischerstadt mit gelebter Tradition.

Fischfang ist nach wie vor sehr wichtig für die Bewohner Caorles © KK
 

Caorle bietet nicht nur Badevergnügen, sondern reizt seine Besucher auch durch seinen historischen Charme. Die Stadt war vormals nämlich ein Fischerdorf und weiß heute mit ihrem historischen Stadtkern zu verzaubern.

Der tausendjährige Schutzdamm, der Caorle vom Meer trennt, verwandelt sich dank des zweijährigen Skulpturensymposiums ScoglieraViva, zu einem Museum unter freiem Himmel. Bei einem Spaziergang auf dem Damm kann man die malerischen Straßen und Plätze sowie die farbenfrohen Häuser der Fischerstadt bewundern. Die Ähnlichkeit mit Venedig sticht dem aufmerksamen Betrachter schnell ins Auge – Caorle wird immerhin auch „Das kleine Venedig“ genannt. Bei einem Besuch des Stadtkerns darf eine Besichtigung der Kathedrale vom heiligen Stefan nicht fehlen. Das im elften Jahrhundert erbaute Gotteshaus ist älter als der Markusdom von Venedig und wahrt in seinem Inneren Werke von beträchtlichem historischem und künstlerischem Wert. Dem Dom gegenüber befindet sich der zylindrische Glockenturm. Dieser ist einer der wenigen Türme Italiens in dieser Bauweise. Auch von Innen kann der kürzlich restaurierte Glockenturm besichtigt werden, im Sommer werden Führungen organisiert.

Bei einem Spaziergang durch die Altstadt fühlt man sich vor allem bei Nacht schnell in eine andere Zeit versetzt Foto © KK

Spaziert man bis zum Ende des Schutzdammes, findet man die Wallfahrtskirche „Madonna dell‘ Angelo“. Diese wurde der Legende nach der heiligen Jungfrau gewidmet, nachdem eine vor der Kirche im Meer treibende Holzstatue der Madonna nur durch unschuldige Kinderhände geborgen werden konnte. Der Statue werden viele Wunder nachgesagt, und so wird sie in Caorle bis heute sehr verehrt.
Foto © KK

Im Kanal Rio Interno liegen bis heute unzählige Fischerboote vor Anker. Nach dem Tourismus ist Fischfang noch immer eine der Haupteinkommensquellen der Bewohner. Nachmittags kann man die Fischer beobachten, wie sie ihre Fische ausladen und die beschädigten Netze reparieren. Eine der alten Traditionen des Fischerstädtchens ist die Fischversteigerung. Schaulustige können dieser auf dem Fischmarkt am Riva delle Caorline beiwohnen. Das Besondere an ihr: sie verläuft „nach Gehör“. Die Käufer flüstern dem Aktionär ihr Gebot ins Ohr. Dieser verkündet am Ende das Gebot des Höchstbietenden.

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