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Zweiter Stich im ItalienurlaubVenetien will ausländische Touristen impfen

Die norditalienische Region Venetien will Touristen Impfungen anbieten. Zumindest solche, die die erste Dosis bereits verabreicht bekommen haben.

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© eyetronic/stock.adobe.com
 

Die bei Österreichern beliebte norditalienische Urlaubsregion Venetien plant, ausländische Touristen zu impfen. "Wir sind bereit, italienische und ausländische Besucher im Sommer zu immunisieren, die bereits die erste Dosis Vakzin in ihrem Heimatort erhalten haben. Wir sind immer an der Seite der Touristen", sagte der Präsident Venetiens, Luca Zaia, bei einer Pressekonferenz am Montag.

Venetien bemühe sich mit allen Mitteln, den Fremdenverkehr anzukurbeln. Er ist mit 18 Milliarden Euro Umsatz der wichtigste Wirtschaftssektor der Region ist, sagte Zaia, Politiker aus den Reihen der rechten Lega. 67 Prozent der Besucher in der Region waren vor Ausbruch der Pandemie Ausländer, deutschsprachige Touristen machen den größten Anteil ausländischer Urlauber in Venetien aus.

Italiens Ministerrat will am Montagabend eine weitere Lockerung der Corona-Restriktionen beschließen. Geprüft wird unter anderem die Abschaffung des seit November geltenden nächtlichen Ausgangsverbots.

Für Italien-Urlauber aus anderen europäischen Ländern entfällt seit 16. Mai die bisher notwendige Corona-Quarantäne nach der Ankunft. Für Einreisen aus EU-Ländern, dem Schengenraum sowie Großbritannien und Israel ist jetzt nur noch ein negativer Test erforderlich. Bisher musste man fünf Tage in Quarantäne und am Ende derselben einen zweiten Test erbringen.

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