Der Wettersturz der letzten Tage hat den ersten Schnee auf die höher gelegenen Gipfel gezaubert. Auch die Spitze des Villacher Hausbergs, des Dobratsch, ist angezuckert. Wer Lust auf eine erste Schneeballschlacht verspürt, kann gemütlich vom Ende der Villacher Alpenstraße zum Gipfelhaus marschieren. Dort befinden sich zwei Kapellen: Die größere heißt „Deutsche Kirche Maria am Stein“, die kleinere „Windische Kapelle“. Sie zählen zu den höchstgelegenen Wallfahrtskirchen der Ostalpen.

Der Anstieg ist einfach und mit knapp 450 Höhenmetern nicht allzu anstrengend, dafür lohnt das Panorama: Im Süden schweift der Blick übers Gailtal zum Dreiländereck Österreich, Slowenien, Italien. Am Horizont erheben sich die Gipfel der Julischen Alpen und der Karawanken.

Die Route auf den Dobratsch
© KLZ/Infografik

Vom Parkplatz Rosstratte an der Panoramastraße folgen wir dem Normalweg Nr. 291 nach Westen Richtung Gipfel. Diese Aufstiegsvariante bietet schon nach den ersten Höhenmetern großartige Aussichten. Man sollte sich also Zeit lassen und die Landschaft genießen. Wir folgen den geschwungenen Kehren hinauf zum weithin sichtbaren Sendemast.

© Herbert Raffalt

Kurz vor dem Gipfel eröffnet sich am Fuße des Elfernocks ein imposanter Tiefblick in Richtung Bad Bleiberg und die dahinterliegenden Gailtaler Alpen. Nach rund 1,5 Stunden Gehzeit ist das Gipfelhaus nahe dem Sendeturm erreicht. Von hier führt ein schmaler Steig noch etwa 20 Höhenmeter hinauf zum Kamm samt Gipfelkreuz auf 2166 Metern.

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