Badeurlaub einmal anders Wo man in Österreich wunderbar waldbaden kann

Wer sagt, dass man nur in Wasser eintauchen kann: wo es sich in Österreich wunderbar waldbaden lässt.

Saalbach Hinterglemm. In einem mehr als 200 Jahre alten Wald auf 1700 Meter Seehöhe auf dem Salzburger Reiterkogel liegen versteckt zwischen rund 1000 Fichten: Hängematten, Panoramaliegen, Yogaplätze und eine Bibliothek, um die Waldwellness zu versüßen. Wer mag, nimmt von der 20 Minuten entfernten Reiteralm noch einen gut gefüllten Picknickkorb mit.

TVB Saalbach Hinterglemm/www.MirjaGeh.com

Mannersdorf. Wahren Baumriesen steht man im Kastanienhain von Mannersdorf im Burgenland gegenüber. Die rund 270 „Kaestnbam“, deren Früchte einst zu den Grundnahrungsmitteln zählten, haben mehr als 250 Jahre auf der Borke, sollen eine Schenkung von Regentin Maria Theresia gewesen sein und sind für ihre Art ungewöhnlich groß gewachsen: Eine der Kastanien hat einen Stammdurchmesser von fast zehn Metern.

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Mühlviertel. Durch die Hügel des oberösterreichischen Mühlviertels führt auf 170 Kilometern die Gesundheitstour, an die noch 33 weitere kleinere Waldluftbadewege anschließen. Knotenpunkt ist die mittelalterliche Braustadt Freistadt, eine der zwölf Gemeinden, die sich dem Thema verschrieben haben. Wer professionelle Anleitung möchte, bucht eine Tour mit einem der diplomierten Waldbademeister.

OÖ Tourismus/Röbl

Almtal. Massagen, Wyda (auch das Yoga der Kelten genannt), Kneippen, geführte Entdeckungstouren durch den Lebensraum, Kochkurse, Latschenbäder – all das findet in der oberösterreichischen Region Traunsee-Almtal bei den Partnerbetrieben der Initiative „Waldness“ unter dem Blätterdach statt.

WALDNESS

Defereggental. Der Oberhauser Zirbenwald liegt im hinteren Defereggental und ist mit seinen mehr als 170 Hektar Fläche der größte zusammenhängende Zirbenwald der Ostalpen. Er steht unter dem Schutz des Nationalparks Hohe Tauern und ist von einem Themenweg durchzogen. Die einzelnen Zirben sind bis zu 900 Jahre alt, von einem 22 Meter hohen Aussichtsturm kann man ihre Kronen auch von oben bewundern.

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Neumarkt. Nicht nur im Hotel Pichlschloss ticken die Uhren anders. Genauso wie in den Wäldern des steirischen Naturparks Zirbitzkogel-Grebenzen, die das alte Gemäuer umgeben. Dort hat die Gastgeberfamilie Heindl sechs Waldinseln an besonderen Kraftplätzen eingerichtet, die zu einem Bad im Blätterbiotop einladen.

Tom Lamm/Steiermark Tourismus

Millstätter See. Sinn der Kärntner „Slow Trails“ war es von jeher, die Geschwindigkeit aus dem Wandern zu nehmen und dafür mehr Eindrücke aus der Umgebung zu sammeln. So auch bei der 3,6 Kilometer langen Zwergsee-Tour beim Millstätter See, an deren Wegesrand Infotafeln in die Kunst des Waldbadens einführen.

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Gastein. Im Gasteinertal hat man sich nicht nur der Kraft des Thermalwassers, sondern auch der des Waldes verschrieben und nennt das Ganze „Alpine Spa Forest Bathing“. Entlang dieser gekennzeichneten Wanderwege findet man Stationen, an denen man innehalten und bestimmte Entspannungs- oder Achtsamkeitsübungen machen kann. Los geht es entweder von Profis geführt oder mit einer Broschüre zum Thema im Gepäck.

TVB Hofgastein

Joglland. Nicht nur einfach durch den Wald, sondern auch zu besonders idyllischen Plätzen führen jetzt einige Rundwanderwege rund um die steirische Gemeinde Wenigzell. Die im Unterholz aufgestellten Holzliegen bieten sich an, um innezuhalten.

Tourismusverein Wenigzell (Tourismusverein Wenigzell)

Seefeld. Naturcoach Verena Hiltpolt führt Gäste in der Tiroler Olympiaregion Seefeld durch ihren grünen Arbeitsplatz auf 1200 Meter Höhe und leitet zum Wahrnehmen des Waldes mit allen Sinnen an.

Olymoiaregion Seefeld
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