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Karwochenserie, Teil 4Das Kreuz: Zeichen des Heils, Zeichen des Unheils

Die Karwoche der Christen war für Juden stets eine angstbesetzte Zeit, denn sie hatten noch Jahrhunderte nach dem Tod Jesu für den angeblichen Gottesmord zu sühnen.

Das „Lebende Kreuz“ des spätgotischen Malers Thomas von Villach in der Pfarrkirche von Thörl-Maglern
Das „Lebende Kreuz“ des spätgotischen Malers Thomas von Villach in der Pfarrkirche von Thörl-Maglern © (c) imago stock&people (imago stock&people)
 

Das Bild zeigt Jesus mit geschlossenen Augen, er hat die Qualen der Kreuzigung hinter sich. Die Qualen jener Hinrichtung, von der der römische Politiker, Schriftsteller und Philosoph Cicero sagt, sie sei die „grausamste und fürchterlichste Todesstrafe“. Und er ergänzt: „Bereits die Nennung des Kreuzes soll den Römern fernbleiben – nicht nur ihren Körpern, sondern auch von ihren Gedanken, ihren Augen und Ohren.“ Jesus war aber kein römischer Staatsbürger und so musste er diesen brutalen Tod erleiden.

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