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Oster-Serie mit Arnold MettnitzerIjob und sein Aufstand gegen Gott

Der Verzweiflungsschrei Jesu am Kreuz, das Gottesbild des verzweifelten Ijob und das Entsetzen an der Gedenkstätte für die im Holocaust ermordeten Juden: wie Judentum und Christentum Leid verstehen und wie man die Lehre missdeuten kann.

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Die Kuppel mit Bildern von Ermordeten in der erschütternden Gedenkstätte Yad Vashem in der Nähe des Herzlberges in Jerusalem
Die Kuppel mit Bildern von Ermordeten in der erschütternden Gedenkstätte Yad Vashem in der Nähe des Herzlberges in Jerusalem © (c) WILLI PLESCHBERGER
 

Den sechsten Tag unserer Reise beginnen wir in Yad Vashem in Jerusalem. In dieser Gedenkstätte für die im Holocaust ermordeten sechs Millionen Juden existiert auch ein Denkmal für die eineinhalb Millionen ermordeten Kinder und Jugendlichen. Der Hauptraum ist komplett verspiegelt und reflektiert das Licht von fünf Kerzen. Die tausendfache Spiegelung dieser fünf Lichter bewirkt enorme Betroffenheit. Die Besucher hören über ein Endlostonband Alter und Ort der bis heute bekannten Namen der Ermordeten. Um alle Namen wiederzugeben, benötigt dieses Tonband ungefähr drei Monate. Dem dort ganz aufs Hören konzentrierten Besucher wird so ein Bibelwort des Propheten Jesaia (Jes 56,5) in Erinnerung gerufen: „Ihnen allen errichte ich in meinem Haus und in meinen Mauern ein Denkmal, ich gebe ihnen einen Namen, der mehr wert ist als Söhne und Töchter: Einen ewigen Namen gebe ich ihnen, der niemals getilgt wird.“

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