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Essay zum Muttertag Sind Mütter die Verlierer der Krise?

Die Coronakrise legte viele Wahrheiten offen, die den Alltag der Mütter in unserer Gesellschaft negativ prägen. Am Muttertag lässt man sie hochleben. Eine Folge der Krise wird jedoch sein, dass sich der Druck auf sie noch verstärkt.

Die Mütter haben auch in der Krise anstandslos "funktioniert" © APA/Barbara Gindl
 

Der Muttertag 2020 wird uns Müttern in Erinnerung bleiben. Den einen als ein Tag, an dem sie nach langer Zeit wieder ihre Kinder sehen durften. Den anderen als ein Tag, an dem man sich ihnen widmete, ohne dass sie selbst sich dem hingeben konnten, was auf der Wunschliste oft ganz oben steht: essen gehen, sich bedienen lassen, einen Ausflug machen.

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mobile49
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verliererinnen sind die frauen !


als mutter kann man nur verlieren , wenn man sein kind zu grabe tragen muss .

und zum muttertag : er ist ein tag wie jeder andere auch -
für mich ist zum glück jeder tag muttertag

onyx
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Jedes Jahr das gleiche Spiel

Problematisch finde ich, dass das Thema Gleichstellung von Mann und Frau bzw. gleiche Wertschätzung für Mann und Frau in der Politik, in der Gesellschaft und in den Medien eigentlich ausnahmslos von Frauen vertreten wird.

Solange Gleichstellung ein „Frauenthema“ bleibt und nicht zu einem „Männerthema“ wird, frage ich mich wie sich etwas ändern soll.

Interessant ist, im Bereich Migration und Asyl schaffen es Männer sehr wohl und zT sogar recht energisch für Asylanten in die Presche zu springen, beim Thema Gleichstellung/Gleichberechtigung sind die Stimmen hingegen erstaunlich zaghaft.

seinerwe
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Nein

Es gibt nur Verlierer, auch die Väter und die Kinder.

scaramango
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Ich finde, dass folgende Frage mal analysiert gehört:

Wie wir wissen, erziehen zu einem hohen Prozentsatz die Mütter die Kinder, dh auch die Buben - somit liegt es stark an den Frauen, Buben - Jungs - junge Männer zu einem entsprechenden Verantwortungsbewußtsein, Miteinander und Liebe gegenüber anderen Menschen und natürlich auch gegenüber ihrer eigenen Frau und ihren eigenen Kindern zu erziehen. Dazu zählt seit mindestens dreißig Jahren auch ein Miteinander in der Familie, Kindererziehung und Haushalt.

Aber irgenwo scheint da immer noch etwas bei den Buben - Jungs - Männern nicht anzukommen, wenn man sich die genannten Zahlen und die Realität in den Familien ansieht!

Seit mindestens dreißig Jahren höre und lese ich, dass sich Frauen/Mütter Unterstützung im Haushalt und bei der Kindererziehung wünschen, aber offenbar haben sie die eigenen Jungs in einem weiten Bereich nicht soweit bringen können, dass diese jetzt als Väter entsprechende Unterstützung zu geben bereit sind....

Woran liegt das?

Civium
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Nicht Verlierer, ihr Stand wurde erhöht und es ist ihnen zu danken!!

Nicht jeder hat eine Villa zu Verfügung, in der Enge von Wohnungen mussten noch stärker sein!
Hört auf nach

Verlierer zu suchen und Mütter sind stärker als sich mancher vorstellen kein.
Die Frauen gehören seit ewigen Zeiten zum Fundament der Pyramide wie natürlich auch jede andere Gruppe die die Grundsteine ganz unten in unserer Gesellschaft sind!!
Die einen haben draussen die Pyramide getragen die Mütter in unseren Familien!
Ein Hoch allen Müttern und den Frauen, die schon immer egal in welch schwierigen Zeit die Frau stellen mussten!
Nur die Restaurants hätte er vor dem Muttertag aufsperren können, hätte allen geholfen!!!

gberghofer
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Der Muttertag hat sich überlebt

Es gibt nicht nur "heilige Mütter". Meine Mutter war alles andere als liebevoll. Es ist zu einem Tag für Gärtner und Floristen verkommen.

mobile49
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@gberghofer

es tut mir sehr leid für dich - ich kenne deine gefühle genau , denn auch ich hatte eine gebärende frau und keine liebevolle mutter .
ob ich eine gute mutter bin können nur meine kinder sagen .
für mich ist der muttertag ein tag wie jeder andere , denn ich habe jeden tag muttertag und ich liebe und liebte meine kinder jeden tag , egal ob sie "brav" waren oder eben nicht so ganz . denn wenn kinder etwas anstellen , benötigen sie die liebe der mutter umso mehr

Mein Graz
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@gbgberghofer

Ich persönlich brauche den Muttertag nicht. Ich weiß 365 Tage im Jahr, dass mich meine Kinder lieben und häufig an mich denken, auch wenn sie sich nicht regelmäßig melden. Das ist mir mehr wert als jedes Blumerl am Muttertag.
Meine eigene Mutter liebt diesen Tag nach wie vor, und ihr würde ich ihn niemals nehmen.

Traurig finde ich es, wenn ein Mensch sagen muss, dass seine Mutter ihn nicht liebevoll behandelt hat. Leider kommt das immer wieder vor - und diese Kinder tun mir von Herzen leid. Auch wenn sie schon Erwachsene sind, man leidet sein ganzes Leben darunter.

Civium
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Das tut mir leid für sie!

Sie sollten aber den guten Müttern diesen Tag gönnen!!

Mezgolits
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Alles Gute zum Muttertag Frau Gigler + falls

möglich, zukünftig ohne Rechtschreibfehler.
Stefan Mezgolits, selbst finanzierter Erfinder

pescador
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.

Das war ja klar, dass der Muttertag wieder für eine Feminismus Debatte missbraucht wird.

Mein Graz
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@pescador

Nein, keine Feminismus-Debatte!
Eine Feststellung von Tatsachen, auch wenn sie so mancher nicht glauben will und als Hirngespinst abtut.
Oder eben meint, dass Feminismus heute gar nicht mehr notwendig ist, weil eh alles super ist.

crawler
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Ich kann

da beim besten willen keine Feminismusdebatte herauslesen. Für mich ist es einfach ein Situationsbericht über die Stellung von Müttern in der heutigen Zeit. Es könnte auch als Anregung für Väter dienen, zu überlegen ob sie sich in der Familie besser einbringen könnten.

mobile49
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@crawler

ja , sollten sie

ich befürchte aber , dass sich viele väter zu "strengeren"durchgriffen aufgefordert fühlen , denn sehr oft verstehen väter unter erziehung etwas " tatkräftiges "
- ich war beruflich leider zu oft damit befasst