RezeptFrisch gepflückt: Eierschwammerln auf Knusperbrot

Die Eierschwammerl sprießen: Wer schon das Glück hatte, ein paar Pfifferlinge zu finden - so schmecken sie auf knusprigem Brot.

Leuchtend gelb und köstlich: Eierschwammerl © (c) shishiga - stock.adobe.com
 

Frisch gepflückt sind sie am besten. Ab mit den Eierschwammerln in die Pfanne und dann aufs Brot. So schmeckt's:

1. Die Eierschwammerl an den Stielenden von Moos oder Erde befreien - am besten, nicht waschen, sondern mit einem kleinen Obstmesser, einem Pinsel oder einer weichen Bürste arbeiten, um den Schmutz zu entfernen.

2. Eine Pfanne mit etwas Butter erhitzen. Die Schwammerl ihn die Pfanne geben, nicht zudecken und nicht salzen!

Schwammerl putzen

Eierschwammerl oder echte Pfifferlinge wie sie noch genannt werden bestehen zu einem hohen Prozentsatz aus Wasser und saugen es auf wie ein Schwamm. Deshalb nicht waschen, der Geschmack würde darunter leiden.

3. Inzwschen das Brot, am besten Schwarzbrot, in Stücke schneiden und toasten oder im Backofen bei 150 Grad wenige Minuten aufbacken, bis die Stücke knusprig sind. Herausnehmen, auf die Rinde stellen oder auf ein Gitter zu Auskühlen legen, sonst schwitzt die Unterseite und das Brot wird feucht und lasch. Es sollte noch lauwarm serviert werden.

4. Die Schwammerl solange bei mittlerer Hitze rösten, bis das austretende Wasser verkocht ist und die Schwammerl goldbraun sind. Das dauert rund 8 bis 15 Minuten - je nach Größe und Beschaffenheit.

5. Inzwischen einen halben Bund Petersilie klein hacken und in einer Schüssel 1 bis 2 Eier verquirlen. Eier leicht salzen. Die Petersilie unterrühren. Über die Schwammerl gießen und wenn das Ei stockt wie bei einer Eierspeis immer vom äußeren Rand in die Mitte ziehen.

6. Eierschwammerl-Eierspeise mit der Gabel in gefällige Stücke reißen und auf die mit Butter betrichenen Brote legen. Pfeffern und ev. nachsalzen und noch warm essen.

 

 

 

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